Bővebb ismertető
EINLEITUNGI. ZUR GESCHICHTE DER SAMMLUNGENDie Stadt Győr (deutsch Raab), wo bereits Stephan I. ein Bistum gründete1 besaß im Mittelalter eine Reihe kirchlicher Institutionen. Außer dem Domkapitel2 wirkten hier etwa ein Dutzend Pfarreien3, um die Mitte des 13. Jahrhunderts ließen sich auch die Franziskaner4 und die Dominikaner nieder5. Obwohl diese Institutionen über eine bedeutende Zahl von Büchern verfügen mußten, sind heute kaum solche Bände nachweisbar, die vormals den Bestandteil dieser Sammlungen bildeten.Die Stadt Raab wurde besonders im Laufe des 16. Jahrhunderts von Katastrophen und Verwüstungen heimgesucht, bis dann gegen Ende des Jahrhunderts die Türken für vier Jahre die Stadt erobert haben. Die liturgischen Bücher der Kathedrale verbrannten 1529 zusammen mit der Kirche6, über den Dominikanerkonvent haben wir den letzten Bericht aus dem Jahre 15407, die Franziskaner1Das genaue Datum der Gründung ist unbekannt, sie fand vor 1009 statt.2Vince Bedy: A győri székeskáptalan története (Geschichte des Raaber Domkapitels). Győr 1938.3Vince Bedy: Győr katolikus vallásos életének múltja (Geschichte des katholischen Religionslebens in Raab). Győr 1939, 1944.4Ambrus Németh: Adalékok a Szentferencrendiek egykori győri kolostorának történetéhez (Beiträge zur Geschichte des ehemaligen Franziskanerklosters in Raab). In: Győri Szemle, 2 (1931), 96104, 200208.5Béla Iványi: A győri dominikánus rendház története (Geschichte des Dominikaner-Ordenshauses in Raab). In: Győri Szemle, 7 (1936), 7688.6Vince Bedy: A győri székesegyház ének- és zenekarának rövid története (Kurze Geschichte des Chors und der Musikkapelle in der Kathedrale zu Raab). In: Győri Szemle, 2 (1931), 6778. Zur mittelalterlichen Geschichte der Stadt vgl. Ferenc Jenei: A középkori Győr (Das mittelalterliche Raab). In: Győr. Várostörténeti tanulmányok. Hrsg. v. L. Dávid, A. Lengyel und L. Z. Szabó. Győr 1971, 119164.71539 machte Mihály Zarka eine Stiftung für den Konvent in seinem Testament (Archiv des Domkapitels im Komitatsarchiv, Fase. 296. N. 28.802); der letzte dem Namen nach bekannte Dominikaner wird Anfang der 1540er Jahre erwähnt, vgl. Mátyás7