Bővebb ismertető
Vorwort213 Monumente der Welt aus Kultur, Technik und Natur werden auf 472 Seiten in Wort und Bild vorgestellt. Vielen Lesern wird das eine oder andere Monument bekannt vorkommen - aus Filmen, Büchern und Berichten. Bei manchem Leser werden die Monumente Erinnerungen wachrufen - Erinnerungen an Reisen, die zu diesen Monumenten geführt haben.Monumente der Kultur und Technik geben ein Bild von Leistungen der Menschen, von ihren Träumen und Ideen. Andere Monumente zeigen die Vielfalt der Natur in allen ihren faszinierenden Erscheinungen. Alle diese Monumente wecken die Neugierde und den Wunsch, sie zu betrachten, zu verstehen und ihre Gegenwart zu erleben. Vielleicht läßt sich mancher Leser von diesem Bildband anregen, das eine oder andere dieser Monumente aufzusuchen, um sich von seiner Schönheit oder Ungewöhnlichkeit selbst zu überzeugen.Wer dieses Buch durchblättert, erlebt 213 Monumente der Welt: Bekannte und weniger bekannte, alte und neue, werden in alphabetischer Reihenfolge - und nicht nach den traditionellen Rubriken Kultur, Technik und Natur - vorgestellt. Dieses Vorgehen führt die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit wichtiger Zeugnisse der Menschheits- und Erdgeschichte vor Augen: Relikte vergangener Kulturen sind neben Höchstleistungen moderner Technik zu bewundern, Ruinen stehen neben Wolkenkratzern, Museen, die Schätze aus Kunst und Kultur der Menschheit aufbewahren, sind neben Wundern der Natur, die lange vor Beginn menschlichen Lebens entstanden sind, zu betrachten. Der Leser findet den Ganges neben der Geburtskirche von Bethlehem, Notre-Dam von Paris neben dem Sonnenofen von Odeillo, die Pyramiden von Gise neben dem Prado von Madrid und Cape Canaveral neben der Festung Carcassone.Ausschlaggebend für die Auswahl der Monumente war nicht allein die kulturhistorische Bedeutung eines Bau- oder Kunstwerks, sondern auch ihr Symbolcharakter - die Frage also, ob sie weltliche Macht, Religiosität, Ideen und Werte in einzigartiger Form repräsentieren. Einige Monumente wurden ausgewählt, weil sie noch heute, nach Jahrtausenden oder Jahrhunderten, Rätsel aufgeben und die wissenschaft-liche Forschung ihre Entstehung und Bedeutung noch immer nicht schlüssig erklären kann. So wechseln Seite für Seite Vergangenheit und Gegenwart, Länder und Kontinente, Kultur, Technik und Natur.Aber was rechtfertigt die Darstellung von Dis-neyworld, Hollywood oder Silicon Valley? Erwartet man in einem Buch über die wichtigsten Monumente der Welt nicht eigentlich Kultstätten, Kirchen, Schlösser und Paläste? Was ist faszinierend am Bosporus, einer Meerenge, die zufällig zwei Kontinente trennt? Und warum Guernica, ein einzelnes Gemälde?Disneyworld und Hollywood repräsentieren Illusionen und Träume des 20. Jahrhunderts, aber auch deren kommerzielle Ausnutzung. Sie sind bedeutende Zeugnisse unserer heutigen Kultur. Silicon Valley ist Symbol einer tiefgreifenden und in ihren Konsequenzen noch kaum übersehbaren technischen Revolution: Es steht für den Eintritt der Menschheit in das Zeitalter der Elektronik und Computer. Der Bosporus ist mehr als die Begrenzung zweier Erdteile: Er ist mit der Geschichte zahlreicher Völker verknüpft, die an diesem strategisch wichtigen Punkt der Erde Siege oder Niederlagen erlebten. Guernica ist nicht nur das wichtigste Werk von Pablo Picasso, sondern zugleich ein Aufschrei gegen Gewalt und Unterdrückung.Das Altertum kannte sieben Weltwunder -Ernst von Khuon berichtet darüber in einem Essay, der diesem Band als Anhang beigegeben ist. Nicht wenigen der 213 hier versammelten Monumenten wurde das Attribut zugesprochen, das achte Weltwunder zu sein. Die sieben Weltwunder des Altertums wurden über lange Zeiträume hinweg als gültig angesehen. In unserer heutigen Zeit überstürzen sich die technischen Fortschritte und Höchstleistungen: Was gestern noch als Wunderwerk betrachtet wurde, ist morgen schon wieder vergessen.Die hier versammelten Monumente werden unvergeßlich bleiben: Es sind Stätten, die der Mensch vorgefunden hat, als er begann, die Welt zu entdecken. Es sind Stätten, die Menschen für ihre Götter errichtet haben. Es sind Stätten, mit denen Menschen kühne Träume und Ideen verwirklichen wollten.