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LANDSCHAFT U N D GESCHICHTEs^?eit Urzeiten trennt das Elbtal das Meifíner Syenit-Granit-Massiv in zwei Teile. Auf dem östlich des Stromes gelegenen Teil erstreckte sich einst von Meiflen bis zur Dresdner und LauGnitzer Heide der Friedewald. Nur wenige Wege íührten durch das dichte Unterholz des Mischwaldes und durch die sumpfigen, teils moorigen Senken und Műiden. Diese lagen in grofier Zahl, fast die Hálfte des Gebietes einnehmend, zwischen den sie meist nur wenig überragenden, grusig verwitterten Kuppen des Felsgerüstes. Oft mag dieses unwegsame Gelánde den Bewohnern des Sorbengaues Nisan in Kriegsnöten Schutz und Zuflucht geboten habén, seitdem deutsche Kriegs-leute und Mönche vor der Jahrtausendwende das heidnische slawische Land" zu erobern begannen. Dem Schwert und dem Kreuz íolgten Bauern und Handwerker als Siedler, weil sie sich hier mehr Freiheit erhofften. Groft waren die Erwartungen, die sie in ihre neue Heimat setzten, aber nur wenige wurden erfüllt. Immer wieder legten Könige, Burg- und Markgrafen, Bischöfe und Grundherren ihre Hánde auf Fluren und Wálder. Hart war das Leben der ihrer meisten Rechte beraubten Bewohner der am Rande des Friedewaldes neu gegründeten Walddörfer. Sie durften für sich weder fischen noch jagen. Der an Art und Máchtigkeit stark unterschiedliche Boden, den man durch mühevolle Rodung gewann, war unergiebig, und die unaufhörlich