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DIE NATUR DES LANDESAsien ist voller Wunder und eines seiner größten heißt Nepal, ein Land, das, gemessen an Fläche und Bevölkerungszahl, zu den kleinsten des Kontinents gehört. Eingeklemmt zwischen den beiden volksreichsten Nationen der Erde, China und Indien, entwickelt Nepal durch seine Lage an der Südabdachung des Hümalaya-Gebirges auf engstem Raum eine außergewöhnliche Vielfalt der landschafthchen Aspekte.Seine Grenzen schließen ein langgezogenes Rechteck von 800 km Länge und durchschnittlich 180 km Breite ein, einen...
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DIE NATUR DES LANDESAsien ist voller Wunder und eines seiner größten heißt Nepal, ein Land, das, gemessen an Fläche und Bevölkerungszahl, zu den kleinsten des Kontinents gehört. Eingeklemmt zwischen den beiden volksreichsten Nationen der Erde, China und Indien, entwickelt Nepal durch seine Lage an der Südabdachung des Hümalaya-Gebirges auf engstem Raum eine außergewöhnliche Vielfalt der landschafthchen Aspekte.Seine Grenzen schließen ein langgezogenes Rechteck von 800 km Länge und durchschnittlich 180 km Breite ein, einen Kleinstaat, dreieinhalb mal so groß wie die Schweiz (141000 km^). Von der Gangesebene im Süden ausgehend, folgen sich bis zum Himalaja im Norden, streifenartig in der Längsrichtung Nepals verlaufend, die Landschaftsgürtel (Bild 96 und Karte Seite 8).Das Terai. Das südlichste Nepal hat mit einem schmalen Gürtel von 25-40 km Breite AnteU am nördlichen Grenzsaum der Ganges-Schwemmland-Ebene. Dieser Tieflandstreifen, Terai genannt (Terai = Niederung), der von 70 m. ü. M. bis zu einer Höhe von 250 Metern aufsteigt, entspricht in keiner Weise der Vorstellung, die wdr uns gemeinhin von Nepal machen. Anstelle der Eisgebirge ßnden wir mächtige Dschungelgebiete, die einen der reichhaltigsten Wildbestände der Erde beherbergen (BUd 93), malariaverseuchte Sümpfe und mächtige Flüsse (Bild 97). Diese treten nach gewaltigen Durchbruchsschluchten durch die Churia-Ketten in die Ebene des Terai hinaus, fächern sich in viele Wasserrinnen auf und bilden breitangelegte Flußschlingen. Nach dem Einsetzen der Monsun-Niederschläge im Juni schwellen sie innert Tagesfrist um mehrere Meter an, treten oft über ihre Ufer, verlegen den Lauf und lassen eine Wüstenei von Schutt und Sand zurück. Der gefürchtetste Fluß, der Sapt Kosi, mit einem Einzugsgebiet von etwa 60000 km^, der Ost-Nepal entwässert, verwüstete, immer wieder seine Ufer verlegend, im nepalischen Terai zwischen 800 und 1300 km^. Er soU nun bei seinem Austritt in die Ebene bei Chatra durch einen Staudamm gebändigt und seine Wassermassen der Energieerzeugung und der Bewässerung von Kulturen dienstbar gemacht werden. Die Dschungel-, Elefantengras-Savannen- und Waldgebiete des nördlichen Terai, die zu den bevorzugtesten Gebieten der Großwildjagd in Asien gehören, beherbergen Tiger, Leoparden, Panther, Hyänen, Elefanten, Rhinozerosse, WUd-schweine, Schlangen, Affen, Rehwild und Wasservögel aller Art.

Termékadatok

Cím: Nepal [antikvár]
Szerző: Arthur Dürst
Kiadó: Silva-Verlag
Kötés: Fűzött keménykötés
Méret: 220 mm x 300 mm
Arthur Dürst művei
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