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Neuberg an der Mürz [antikvár]

 
NEUBERG an der Mürz Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Ehem. Zisterzienserstiftskirche Diözese Graz-Seckau I. GESCHICHTE lm oberen Mürztal liegt, reizvoll eingebettet in die Gebirgslandschaft zwischen Schneealpe im Norden und Veitschalpe im Südwesten, die Anlage des ehemaligen Zisterzienserklosters Neuberg mit der in ihrem mittelalterlichen Baubestand eindrucksvoll erhaltenen ehemaligen Stiftskirche. Als das Kloster im Jahr 1327 gegründet wurde, war die Gegend, wie frühgeschichtliche Funde beweisen, sicher schon seit langem besiedelt....
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NEUBERG an der Mürz Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Ehem. Zisterzienserstiftskirche Diözese Graz-Seckau I. GESCHICHTE lm oberen Mürztal liegt, reizvoll eingebettet in die Gebirgslandschaft zwischen Schneealpe im Norden und Veitschalpe im Südwesten, die Anlage des ehemaligen Zisterzienserklosters Neuberg mit der in ihrem mittelalterlichen Baubestand eindrucksvoll erhaltenen ehemaligen Stiftskirche. Als das Kloster im Jahr 1327 gegründet wurde, war die Gegend, wie frühgeschichtliche Funde beweisen, sicher schon seit langem besiedelt. Schriftliche Nachrichten existieren freilich erst aus dem spáten Mittelalter, als das obere Mürztal u. a. als Jagdgebiet des Hochadels erwáhnt wird. Eine Urkunde von 1314 nennt erstmals den Ort Neuberg, allerdings noch in der Form auz dem Berg als Beiname für jenen Ritter Wernhard, der hier auf einem befestigten Herrenhof residierte (auf dem kleinen Felsen, wo heute die inzwischen profanierte Anna-Kapelle steht; auf den etwas nördlich davon gelegenen Meierhof weist noch heute der gleichnamige Ortsteil). Herzog Ottó der Fröhliche, ein Sohn des (1308 ermordeten) habsburgischen Kaisers Albrecht I. von Österreich, entschloB sich im Jahr 1327 zur Stiftung eines Klosters, nachdem er sich vorher mit dem Abt des südlich von Wien gelegenen Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz - das bereits sein Vater gefördert und zu dem er vermutlich selbst persönliche Beziehungen geknüpft hatte - beraten hat. Bei der Suche nach einem geeigneten Ort fiel die Wahl schlieBlich auf Neuberg, da hier die landschaftlichen Voraussetzungen zur Gründung eines Zisterzienserklosters ideál erfüllt schienen: Die Abgeschiedenheit entsprach dem Weltfluchtgedanken des Ordens, und die topographische Grundsituation - ein von Bergen umschlossenes Tal mit einem Bachlauf - war ebenfalls gegeben. Der primáre AnlaB für die Klostergründung durch Herzog Ottó war sicherlich familiárer Natúr: die Geburt des für die gesamte habsburgische Dynastie wichtigen Stammhalters Friedrich. Hierauf bezieht sich auch die Stiftungsurkunde, in der die Ausstattung des Klosters mit Gütern und Privilegien festgelegt wird, in der im übrigen auch erstmals die Bezeichnung Novo monte (Neuberg) aufscheint. Daneben war mit der Stiftung aber auch die Erfüllung einer vom Papst auferlegten BuGe für die nachtrágliche Legitimation der Ehe Ottos verbunden (dessen Gattin Elisabeth, Tochter des Herzogs Stephan von Niederbayern, war mit Ottó drittgradig verwandt). Die Besiedelung erfolgte vom Mutterkloster aus, spátestens im Herbst 1327 war bereits ein vollstándiger Konvent (12 Mönche unter Abt Heinrich I.) in Neuberg. Sicherlich hatte man aus Heiligenkreuz bereits einen Bauplan mitgebracht und begann unverzüglich mit der Errichtung von Kirche und Kloster. Mögen die Arbei-

Termékadatok

Cím: Neuberg an der Mürz [antikvár]
Kiadó: Verlag St. Peter
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 120 mm x 170 mm
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