Bővebb ismertető
SCHÖNES NIE D E R Ö STE R R EIC HLand an der DonauDurchströmt von der Donau, umrahmt das Stammland Österreichs, Niederösterreich, die Bundeshauptstadt Wien.Schon seit dem 13. Jahrhundert wird das Land, das heute eine Fläche von 19.170 km bedeckt und 1,400.471 Einwohner zählt, in vier Kreise geteilt. Die Donau bildet mit ihrem Lauf die Trennlinie zwischen Nord und Süd. Die nördliche Landeshälfte besteht aus dem Waldviertel" im Westen, auch ,.Viertel ober dem Manharts-berg" genannt und dem Weinviertel" oder Viertel unter dem Manhartsberg" im Osten. Die südliche Hälfte des Landes trennt der Wienerwald in zwei ungleiche Teile; westlich das Viertel ober dem Wienerwald" und östlich das Viertel unter dem Wienerwald".Geographisch gesehen ergeben sich fünf natürliche Landschaften; im Nordwesten das Granitbergland der Böhmischen Masse", das Waldviertel, das anschließend mit dem Manhartsberg zu einem mit Löß bedeckten Hügelland, dem Weinviertel, absinkt; im Süden das Alpengebiet mit den Kalkalpen (Schneeberg, 2075 m) und der Flyschzone; nördlich davon, in der Mitte des Landes, das Alpenvorland bis zur Donau und im Osten Niederösterreichs das Wienerbecken mit seinen Randgebirgen; Kalkvoralpen, Rosalien- und Leithagebirge und die Bucklige Welt".Das Donautal und das Alpenvorland haben mitteleuropäisches Übergangsklima. Das Alpengebiet ist ebenso wie das Waldviertel durch seine Höhenlage rauh und niederschlagsreich. Unter dem Einfluß von kontinentalem Klima stehen das Wienerbecken und das Marchfeld, also der Osten des Landes.Hauptgrundlagen der Wirtschaft Niederösterreichs sind der Ackerbau und Weinbau. Guten Ackerboden mit Getreide-, Zuckerrüben-, Kartoffel- und Maisbau haben weite Flächen des Alpenvorlandes, des Wienerbeckens und das Tullner Feld. Neben dem Acker- und Weinbau ist auch die Viehzucht sehr gut entwickelt. Holzwirtschaft finden wir im Alpengebiet und im Waldviertel. Hohe Sonnenwärme und geringe Niederschläge fördern den Wein- und Obstbau im Weinviertel, in der Wachau und am Rande der Thermalberge.Das Wienerbecken ist Österreichs wichtigstes Industriegebiet. Neben der vorherrschenden Textilindustrie wie Baumwollspinnereien, Webereien und Tucherzeugung ist die Eisenindustrie, die Metall-, Leder- und Gummiwarenerzeugung vertreten. Die Kleineisenindustrie ist im gesamten Alpengebiet Niederösterreichs heimisch. Im Alpenvorland ist die Kunstseiden- und Zwirnerzeugung, im Waldviertel die Glaserzeugung vertreten.Stammland Ostarichi"Die Besiedlung einzelner Teile Niederösterreichs geht bis auf die älteste Steinzeit zurück. Die Steinklingen und Steinfaustkeile in der Gudenushöhle im Kremstal im Waldviertel und die Funde aus der Zeit der Stein-klingenkultur bei Krems und Willendorf in der Wachau sind Zeugen dafür. Die Funde in der Königshöhle bei Baden bei Wien stammen aus späterer Zeit. Nördlich und südlich der Donau fand man zahlreiche Zeugen aus der Bronzezeit. Mittelpunkt der Eisenzeitkultur war die Gegend um das heutige Langenlois im Weinviertel. Die letzte Zeitspanne der Vorgeschichte bis zum Erscheinen der Römer ist erfüllt vom Leben der keltischen Boier, nach denen auch das nördliche Nachbarland Böhmen seinen Namen trägt.In der Römerzeit war Niederösterreich südlich der Donau ein Teil der Provinz Noricum, während das Waldviertel und Weinviertel nördlich der Donau von den germanischen Stämmen der Markomannen und Quaden besiedelt wurden. Gegen Ende des 5. Jahrhunderts brach unter den Stürmen der Völkerwanderung auch in Niederösterreich die Römerherrschaft zusammen und das Land wurde Durchzugsgebiet zahlreicher Völkerschaften, die ihren Weg von Osten nach Westen und von Norden nach Süden nahmen. Um 500 gehörte der westliche Landesteil bis in die Wachau und an die Traisen zum altbairischen Stammesgebiet, während der östliche Teil weiterhin Einfallsgebiet verschiedener Völkerschaften, so insbesondere der Awaren, blieb. Nach 790 begannen gegen diese die Heerzüge der Franken. Karl d. Gr. brach mit einem mächtigen Heer auf, besiegte die Awaren und zerstörte ihre mächtigen Festungen, Ringe", deren einer sich in der Nähe der heutigen Stadt Tulln befand. Zum Schutze des Landes legte er die Karolingische Ostmark" an (803), die von der Enns bis zur March und Leitha reichte und zum Herzogtum Bayern gehörte, das wieder ein Teil des großen Reiches Karls d. Gr. war.