Bővebb ismertető
KX/f S) lernen Sie eine Landschaft kennen, die Städte und VV t'C' Dörfer, Land und Leute? Wechseln Sie einmal die Perspektive! Fliegen Sie mit einem kleinen Flugzeug, dann sehen Sie mit den Augen des Adlers, Sie sehen die Weite der Landschaft und wie sich alles ineinanderfügt. Sie werden erstaunen, wieviel Überraschungen diese ungewohnte Sicht für Sie bereithält. Vertraute Flecken, Wiesen, Wälder, Seen und Straßen erscheinen in einem anderen Licht. Was Sie als Autofahrer, Fußgänger oder Radfahrer als etwas Selbstverständliches wahrnehmen - Sie werden alles wie neu entdecken. Die mit viel Grün durchsetzte Landschaft, das Blinken der Sonne in den Seen und Wasserläufen, die Häuser, Straßen und Plätze - wie winzig erscheinen sie! Der hohe Himmel und der weite Horizont lassen alles zu einem Bilde gediegener Ruhe und faszinierender Schönheit verschmelzen.Die abwechslungsreiche Seen- und Waldlandschaft, die alten, ehrwürdigen Städte Neuruppin, Wittstock, Rheinsberg, Kyritz, Wusterhausen und Neustadt, die sich lang ausstreckenden Dörfer oder die mehr versteckten Siedlungen und die sich wie ein gewaltiger Bandwurm durch die Landschaft schlängelnde Autobahn, die gut erschlossenen Gewerbegebiete als Konzentrationspunkte der Wirtschaft fügen sich zu einem Gesamtbild. Die Landschaft von oben vermittelt ein Bild von Harmonie und Ruhe, von Besinnlichkeit und Friedfertigkeit. Doch wissen wir, daß dieser farbenfrohe Flickenteppich aus der Sicht von unten, des täglichen Lebens, mannigfache Probleme und Herausforderungen in sich birgt, vor denen der einzelne wie die Gemeinschaft der Bürger stehen.Dieser kleine Bildband will einerseits den Einheimischen ermutigen, seine Heimat aus einem nicht alltäglichen Blickwinkel, also aus einer natürlichen Distanz, neu zu sehen und andererseits den Besucher und Gast unseres Kreises zum Betrachten, Erkunden und Verweilen verführen. Unser Landkreis vereinigt so alte Kulturlandschaften wie das Ruppiner Land und die Ostprignitz, Landschaften, die ihre kulturelle und sozioökonomische Gestalt seit der Koloni-sierungszeit im Mittelalter ausprägten.Im Kernland der Mark Brandenburg bestimmte vorrangig die junkerliche Gutsherrschaft bis in das 20. Jahrhundert hinein die Geschicke der dörflichen Gemeinschaften. Die Städte, die alle auf eine annähernd 800jährige Geschichte zurückblicken können, haben eine wechselvolle Vergangenheit zwischen Selbstbestimmung und Entmündigung, zwischen Pest und Krieg durchlebt und doch haben sich Ackerbürger und Handwerker stets behauptet. Noch heute künden die festen Mauern von Wittstock und Gransee (die östlichste Stadt der alten Grafschaft Ruppin, doch jetzt zum Nachbarkreis Oberhavel gehörend) vom Behauptungswillen und städtischen Selbstbewußtsein der Bürger. Burgen, Schlösser und Klöster in Wittstock, Freyenstein, Rheinsberg, Heiligengrabe und Lindow - selbst wenn teilweise nur einige Reste überdauert haben - zeugen von der bewegten Vergangenheit und der Kontinuität baukünstlerischer Gestaltungskraft in der Mark. Neben geschlossenen mittelalterlichen Bauensembles aus Backstein und Fachwerk wie Wittstock, Heiligengrabe finden Sie zahlreiche sakrale Bauwerke der Gotik, aber auch beispielgebende barocke und klassizistische Stadtgestaltungen (Rheinsberg bzw. Neuruppin) sowie das an die slawische Zeit erinnernde RunddorfLandrat Christian Gilde !rechts) mit Pfarrerin Rosi Radeck und Bürgermeister Gerold Bittner beim Zieten-Fest 1999 in Wustrau.7