Bővebb ismertető
ÖsterreichEs gibt keine Entfernungen mehr. Die Technik hat den Raum überwunden. Einst unerreichbar sdieinende Fernziele sind greifbar geworden. Selbst der Mond ist in greifbare Nähe gerückt. Der Mond ist Materie geworden."Wir fragen uns: gibt es den anderen Mond eigentlich nodi, dieses zauberhafte, verklärende Leuchten zur Nachtzeit, das Welten und Herzen verwandelt?Den Mond als Materie hat es immer gegeben. Warum sollte es also den romantisdien Mond nidit mehr geben?Was aber fragen Sie hat denn der Mond mit Österreich, mit seiner Landsdiaft und seinen Menschen, mit den Kunstschätzen zu tun?Alles möchte man sagen, denn hier geht es nidit /um den Mond, sondern um denBetraditer des Mondes.Man kann Österreich als Materie betrachten:84 000 km2 Bodenfläche; rund 500 km Ausdehnung von Osten nach Westen und 270 km von Norden nach Süden. Von den etwa 7 Mill. seiner Einwohner leben 1,6 Mill., das ist nahezu ein Viertel, in der Bundeshauptstadt Wien; von den insgesamt 133 Städten haben 4 mehr als 100 000 Einwohner; 70 /o des Landes werden von den Alpen bestimmt und 10 /o vom Böhmisdien Massiv, der Rest ist Donautal und Wiener Becken. Von den 9 Bundesländern ist Wien das kleinste und Niederösterreich das größte; 21/2 Mill. Österreicher leben von Erträgnissen aus Industrie und Gewerbe und etwa 1 '/2 Mill. von Land-und Forstwirtsdiaft So etwa würde ein Betraditer, der dem Materiellen verhaftet ist, Österreich sehen, östereich ist jedoch wie kaum ein anderes Land am wenigsten von der Materie her zu bestimmen. Seine Kraft und seine Bedeutung liegen im ideellen Bereich. Es ist ein musisdies Land, kunst- und landsdiaftgeboren. österreidi ist musische Landsdiaft. Die Bedeutung des Landes liegt nicht im Greifbaren, sie liegt in seiner Atmosphäre. Seit jeher hat österreidi viel Fremdes aufgenommen und sich selbst daran geformt.Bis heute ist jene Schöpferkraft wirksam, die aufzunehmen und auszugleichen versteht und die auch bereit ist, das Neugesdiafiene weiterzugeben.Vielleicht ist das mit ein Grund, daß von Jahr zu Jahr mehr Fremde in das Land kommen und hier Erholung suchen. Denn der Mensch des materialisierten Zeitalters sudit im musischen Raum seine Erholung. Diese Mondsucher", wie wir sie nennen wollen, werden in Österreich nidit enttäuscht, sie alle finden zauberhaft verklärte Landschaft, durch Kunstschöpfungen aller Epochen bereichert. Vieles ist bewahrt und gehütet. Vieles ist nodi Ursprung: Landschaft am Strom, Landschaft und Mensch in verlorenen Tälern, geschichts-loses Menschenleben im Bergbauerndorf und am Weinberg.Das alles zu suchen, braucht nidit allein Zeit es braucht offene Augen und ein offenes Herz. Denen, die wenig Zeit haben und deren Sinn von Tagesmühsal bedrängt ist, soll dieses Buch den Blick ölffnen und Begleiter sein auf der Suche nadi dem Zauber des Mondes" in Österreich.