Bővebb ismertető
iMwrnm'imisF 'mmm'Ußm
'I
jm^
i :
.' I
UlXJ
^Ä^iRKLiCH, ich kenne keinen imposantem Anblick, als, vor der Hundebrücke stehend, nach den Linden hinaufzusehen. Rechts das hohe, prächtige Zeughaus, das neue Wacht-haus, die Universität und Akademie. Links das Königliche Palais, das Opernhaus, die Bibliothek usw. Hier drängt sich Prachtgebäude an Prachtgebäude«, schreibt der junge Studiosus Heinrich Heine fasziniert in seinen »Briefen aus Berlin-« im Jahre 1822.
Dichter, Musiker und Maler haben diese Straße besungen und gepriesen, ihre Bau- und Kunstdenkmäler, Theater und Kaffeehäuser, die Promenade unter den stets ein wenig angegrauten Lindenbäumen, die »allerschönsten Frauen« und deren Begleiter und ihren unverwechselbar eigenen Charakter und Rhythmus. Heinrich Laube nannte sie »eine der schönsten Straßen Europas«, und ein anderer Zeitgenosse notierte in seinem Reisetagebuch: »Was die Boulevards Paris, das sind die Linden Berlin!« Der Name Unter den Linden hat seinen besonderen Zauber. Es gibt wenige Straßen, mit denen man so viel verbindet, und wo auch immer dieser erklingt, horcht man auf, werden Assoziationen wach, Erinnerungen.
Doch die Linden sind mehr als nur ein beliebter Boulevard oder »ein herrlicher Spazier-