Bővebb ismertető
Die Minho-ProvinzDie nördlichste Provinz Portugals wird durch zwei Flüsse begrenzt: im Norden durch den namengebenden Minho, der die Grenze zur spanischen Provinz Galicien bildet, im Süden durch den Douro. Im Westen reicht die Provinz bis ans Meer, während sich im Osten das gebirgige Träs-os-Montes anschließt. In dieser Region ist vor etwa neunhundert Jahren das unabhängige Portugal entstanden.Das dichtbesiedelte Gebiet ist sehr fruchtbar. Es trägt nicht nur ausgedehnte Olivenhaine, sondern die saftigen Weiden ließen auch früh schon eine bedeutsame Rinderzucht entstehen. Angebaut werden neben Getreide vor allem Mais und Bohnen, doch spielt auch der Weinbau eine wesentliche Rolle. Im gebirgigen Osten werden Schafe und Pferde gehalten.Wir beginnen unseren Streifzug im Minho-Tal. An Weinbergen vorbei gelangen wir nach Melgafo, einem bekannten Thermalbad mit seiner nicht minder bekannten romanischen Kirche Nossa Sen-hora da Orada. Interessant ist vor allem der bauplastische Dekor des Nordportals: Neben einem Greif, der an altpersische Darstellungen erinnert, sehen wir eine Harpyie, die einen Lebensbaum bewacht.In dem von Afonso III. gegründeten Städtchen Mon9äo ist in erster Linie die Kirche Santa Maria dos Anjos sehenswert. In ihr erinnert eine Votivta-fel an die ständigen Kämpfe des jungen Portugal mit anderen iberischen Königreichen. Als die Stadt von Heinrich II. belagert wurde und die Bewohner dem Hungertod nahe waren, griff Deuladeu Martins zu einer List: Mit dem letzten noch vorhandenen Mehl ließ er Brote backen und sandte sie den Belagerern. Diese glaubten, daß in der Stadt noch