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Alte Ansicht von Pöstlingberg mit Urfahr, Litho, Mitte 19. Jahrhundert
Pöstlingberg bei Linz, OÖ.
Pfarr- und Wallfahrtsbasilika zu Ehren der sieben Schmerzen Maria
Den Dunst der oberösterreichischen Landeshauptstadt überragt in markanter Silhouette ihrer der Stadt zugekehrten zweitürmigen Fassade die beliebte und vielbesuchte Wallfahrtskirche am Pöstlingberg zu Ehren der sieben Schmerzen Maria, auf einem Ausläufer der Mühlviertler Berge (537 m) gelegen. Prähistorische Funde auf dem Limberg und im Gruberholz in Lichtenberg sowie die sogenannten Heidengräber auf dem Großamberg (Koglerau) machen eine uralte Besiedlung des Berges wahrscheinlich - zur Zeit, als die Wallfahrt entstand, war er jedenfalls vom Wald bedeckt, an dessen Rand das Pöstlingergut (Name!) lag. 1389 scheinen hier Starhem-bergsche Lehen auf: „Chaumleinsberg" (Käumel), „Mitterperg", „Pesen-berg" (Pößmer) und „Hocholczberg" (Hochholt), welche zur Herrschaft Wildberg gehörten. Zwei Starhemberger waren es auch, die die Wallfahrtskirche erbauen ließen.