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Pfarrkirche, ehem. Zisterzienserabteikirche RAITENHASLACH a.d.Salzach Patrozinium: Ehem. Maria Himmelfahrt, seit 1803 St. Georg (24. April) Stadt Burghausenseit 1821 Bistum Passau, früher Salzburg Geschichte und Bauzeit. Raitenhaslach ist das álteste Zisterzienserkloster im heutigen Oberbayern. 1146 verlegte Erzbischof Konrád I. von Salzburg die drei Jahre zuvor in Schützing/AIz von Wolfker de Tegerwac (Wasentegernbach a.d. Isen, Oberbayern) ins Leben gerufene Zisterzienserniederlassung nach Raitenhaslach, das altér Salzburger Besitz war (Ort erstmals erwáhnt 788 im Indiculus Arnonis). Die Gründe für die Verlegung nach Raitenhaslach sind weniger in der Unfruchtbarkeit der Alzlandschaft als in der zielbewuBten Klosterpolitik des reformeifrigen Erzbischofs zu suchen. DaB Konrád I. in Raitenhaslach bereits um 1123 ein Augustinerchorherrenstift errichtet hátte, ist urkundlich ebensowenig belegbar wie das angebliche Benediktinerkloster des 8. Jahrhunderts. Die aus Salmansweiler (Salem) gekommenen Zisterzienser waren in Raitenhaslach vor keinerlei Rodungs- und Siedlungsaufgaben gestellt; ihre Leistungen bestanden in der Pflege landwirtschaftlicher Spezialkulturen sowie spáterhin auf seelsorgerlichem und künstlerischem Gebiet. Die erstarkende Macht der Wittelsbacher als Inhaber der Grafschaft Burghausen lieB seit Mitte des 13. Jahrhunderts den Salzburger EinfluB immer mehr zurücktreten, die bayerischen Landesfürsten wurden trotz der vom