Bővebb ismertető
Zur Stadt-Umweltgestaltung RostocksLandschaft" gilt im geographischen Sinne als Verbreitungsgebiet typischer Merkmale der Erdoberfläche. Je nach vorherrschender Eigenart und Nutzung ergeben sich Wirkungszusammenhänge, die von den natürlichen Faktoren Relief, Klima, Wasserhaushalt, Boden, Vegetation über die menschliche Einflußnahme auf die gebaute Umwelt und Infrastruktur bis zu gesellschaftlichen Aspekten reichen, über historische Zeitabschnitte führte eine immer rationellere Nutzung von Land und Stadt zur heutigen Standortverteilung von Wirtschofts-, Wohn- und Erholungsflächen, die auch Rostock und seiner Umgebung das charakteristische Gepräge geben.Auf der Anhöhe neben einer slawischen Burgwallsiedlung in der sumpfigen Warnowniederung mit der 1189 erstmals urkundlich erwähnten Handelsniederlassung entstand die blühende Hansestadt, von der noch heute einige baulich-architektonische Zeugen mit der Patina von Jahrhunderten künden.Die Lage an der Wornow und zur Ostsee bestimmten den Werdegang unserer Stadt-Landschaft auch über wirt-schaftliche Schwierigkeiten und Kriege hinweg. Sie prägte entscheidend die Entw/Icklung Rostocks zu dem heutigen Zentrum von Schiffbau, Seeverkehrs-und Hafenwirtschaft, Kultur, Bildung und Wissenschaft im Norden unserer Republik.Schweren Zerstörungen während der letzten Kriegsjahre folgte bereits ab 1953 der großzügig eingeleitete sozialistische Neuaufbau. Natürliche und gebietswirtschaftliche Vorteile nutzend und wachsenden Anforderungen unserer Volkswirtschaft entsprechend, nahm die Stadt Rostockmit ihrem Umland seit Bestehen der DDR einen unvergleichlichen Aufschwung. Verdienstvolle Architekten-kollektive nutzten die Möglichkeiten des Sozialismus im gesamtgesellschaftlichen Interesse für eine planmäßige Stadt-Umweltgestaltung. Das Grün Rostocks wuchs jährlich um 15 bis 20 ha, und die Aufwendungen hierfür haben sich gegenüber 1971 verdreifacht. Gut begrünte Freiflächen und Elemente bildender Kunst verbessern durch ihre funktionellen und räumlichen Wirkungen insbesondere die Milieubedingungen der Neubauwohngebiete. Pflegeverträge, Mach mitl"-Wettbewerb, Stadtordnung und Baumschutzordnung ergänzen sich in diesem Sinne. Die Großgrünkonzeption der Stadt Rostock gilt bis 1990 und sichert die territorial- und landschafts-planerischen Anliegen beim langfristigen Ausbau von Erholungs- und Freiräumen, Rad- und Wanderwegen, Kleingarten- und Sportanlagen. Parks, Schutzstreifen unterschiedlichster Funktion und Waldflächen gilt die besondere Sorge der Bürger, um die grünen iungen der Stadt angesichts steigender Motorisierung und Geruchsbelästigung intakt zu halten.Aus ökologiischen Gründen ist auch für das Umland sorgsame Landschaftspflege geboten, weil damit ein naturbedingter Ausgleich gegenüber notwendigen technischen Eingriffen von Landwirtschaft und Industrie geschaffen wird. So verbinden sich die Freiflächen und Parkanlagen der Stadt mit einer mannigfaltigen natürlichen Umgebung in differenzierten Erlebnisbereichen. Die Ostsee, Waldgesellschaften der Rostocker Heide, die gepflegte Agrarlandschaft oder die floristischen, faunlstischen und geologischen Beson-