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rott am inn Pfarrkirche ehem. BenediktinerKlosterkirche Oberbayern Landkreis Rosenheim Erzbistum München-Freising Patrozinium: Hll. Marinus und Anianus (15. November) Geschichte und Kunstgeschichte. Das Benediktinerkloster Rott am Inn wurde zwischen 1081 und 1085 gegründet durch den einheimischen Pfalzgrafen Kuno von Rott. Zwischen 1158 und 1184 dürfte die Klosterkirche neu erbaut worden sein: eine dreischiffige, flachgedeckte Basilika mit zwei Osttürmen. - Seit 1718 wird die Klosteranlage um- und neugebaut. 1758 beabsichtigt Abt Benedikt Lutz eine dekorative Erneuerung der altén Kirche nach Entwurf der Augsburger Stukkatoren Franz Xavér Feichtmayr und Jákob Rauch. Die Werkleute" raten aber zu völligem Neubau. Ein in der Náhe amtierender Benediktinerpater von Weihenstephan empfiehlt den Münchrier Baumeister Johann Michael Fischer, den der Abt nach einem Besuch mit der Neuplanung beauftragt. Am Pfingstmontag, 4. Juni 1759 wird der Grundstein gelegt. Schon Mitte August steht Chor und Presbyterium unter Dach, Anfang November der übrige Neubau bis in Mannshöhe. 1760 wird die Wölbung geschlossen und die Stuckierung begonnen. Sofort bereitet man Maierei und Ausstattung vor. Am 23. Október 1763 findet die Weihe statt. Der gleichzeitig begonnene Neubau des Abteiflügels südS. 1: Der hl. Kardinal Petrus Damiani von Ignaz 2Günther - Oben: Blick auf die Kirche von Südosten