Bővebb ismertető
ZUM GELEIT Die Geschichtswissenschaft ist auf Hochschulboden, was ihre Forschungsaktivitatén anlangt, von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. Sozial- und Wirtschaftsgeschichte) vor allém nach Perioden institutionell gegliedert (z.B. Institut für Geschichte des Altertums). Dabei kann es aber keine Frage sein, daB es forschungspraktisch sinnvoll und wissenschaftstheoretisch vertretbar ist, historische Spezialforschung bezogen auf groBe und bedeutende geistige und soziale Bewegungen zu betreiben und diese auch zu institutionalisieren. So gesehen sind etwa Forschungsinstitute für die Geschichte der Reformation oder für die Geschichte der Arbeiterbewegung ein legitimes Anliegen moderner Wissenschaftspolitik. Getreu der allgemeinen Aufgabenstellung der Ludwig Boltzmann-Gesellschaft, dort Aktivitatén in Form von Institutsgründungen zu setzen, wo die Universitaten aus den verschiedensten Gründen Raume frei lassen, erfolgte seinerzeit auch die Gründung eines Institutes für Geschichte der Arbeiterbewegung. DaíB ein derartiges Institut gerade an der (damals so genannten) Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Linz errichtet wurde, ist kein Zufall. Zu dem Glücksfall, daB bereits eine adaquate Forscherpersönlichkeit vorhanden war, kam die an einer schwergewichtig den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gewidmeten Hochschule im besonderen Mafíe gegebenen Chance der Kooperation mit diesen für die Arbeiterbewegung so wichtigen Wissenschaftszweigen. Der grofíe Erfolg dieser Gründung, der sich in dem hiermit vorgelegten Bericht widerspiegelt, bestatigt alle diese seinerzeit bei deg Gründung mafígebenden Überlegungen. t Dei aer ürunaung matfgeDenaei M&UAr* Prásident der Ludwig Boltzmann-Gesellschaft