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Die Sächsische SchweizEines der besuchtesten Fremdenverkehrsgebiete ist heute wohl unstreitbar die Sächsische Schweiz auch als Elbsandsteingebirge bekannt. Tausende und aber Tausende aus allen Himmelsrichtungen bewundern alljährlich die prächtigen Landschaftsbilder, die wildromantischen Täler und Schluchten mit ihren kühnen und mitunter pittoresken Felsgebilden durch welche sich gleich einem Silberbande der Elbstrom hindurch windet.Wer je eine Dampferfahrt durch dieses landschaftliche Paradies unternahm und die unvergleichlichen Naturschönheiten geschaut, dem wird sie unvergeßlich sein und bleiben.DerSandstein ist das Produkt eines Kreidemeeres", das in prähistorischer Zeit hier Millionen Quarzkörnchen absetzte, die sich durch ein kalkig-toniges Bindemittel zu jenen gewaltigen, meist waagerechten Platten mit senkrechten Spalten und Rissen bildeten, wie sie in allen Sandsteinfelsen im Gebiete deutlich zu sehen sind. Während unermeßlicher Zeiträume hat die Verwitterung all diese Quaderformen zu wunderlichen Figuren und Felspartien abgerieben und umgestaltet. Fast senkrecht steigen aus dem Elbtal die abenteuerlichsten Felspartien auf und in Verbindung mit den wildromantischen Szenerien und den tiefen Wäldern hat dieses Gebiet jenen eigentümlichen Reiz, wie ihn keine andere Gebirgsgegend Mitteldeutschlands aufzuweisen hat.Schon vor über 150 Jahren wurde über die Naturschönheiten dieses Gebietes geschrieben, aber als Wanderziel ist es erst seit der Eröffnung der Dampfschiffahrt (1836) und der Eisenbahnlinie (1851) bekannt. Die Sächsische Schweiz, früher auch als Meißner Hochland bezeichnet, gehörte bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts zur Krone Böhmens. Ende des 15. Jahrhunderts fiel es endgültig an Kursachsen. Trotz der Abgelegenheit und der Unzugänglichkeit wurde dieses