Bővebb ismertető
VORWORTLebensanspruch der Menschen, wirtschaftliche und gesellschaftliche Verhältnisseschufen im Verein mit Gegebenheiten des Bodens, zweckhaft und vielfältig, dieGestalt der alten Stadt. Der Kulturwille ihrer Bewohner und das wechselndeKunstwollen der Zeit formten ihr Antlitz. Es ist tausendfältig in den Zügen wiedas Gesicht der Menschen und wird, nicht zuletzt, persönlich gezeichnet durchdie Verwendung bestimmter Baustoffe und die künstlerische Auseinandersetzungmit ihnen. So sind Anlage und Aussehen einer Stadt wie ein Buch, auf dessen Seitenuns von Entstehung und Entwicklung, von Werden und Wachsen erzählt wird.Das vorliegende Werk will kein Führer sein, in dem das geschichtlich Wichtige,das Sehenswerte oder Betrachtungswürdige der Stadt Salzburg in Wort und Bildverzeichnet sind. Ich habe mir mehr die Aufgabe gestellt, Antlitz und Gestalteiner Stadt - die allbekannt und geschätzt, mir aber als Heimat wert undbesonders teuer ist -, in den landschaftlich und architektonisch kennzeichnendenZügen herauszustellen. Darüber hinaus betrachtete ich das Buch als ein Ganzes,das in seinem geistigen Aufbau und in der Darstellung wohl durchformt ist. Sosah ich auch das Bild nicht nur vom Gegenstande her, den es darstellen soll,sondern als ausgewogenen, in sich geschlossenen Aufbau von Richtungen undHelligkeiten, die in den gegenüberliegenden Buchseiten nach Möglichkeit auf-einander abgestimmt wurden. Ein Ziel, das schwer zu erreichen ist und oftmalsschmerzlichen Verzicht auf gut Gelungenes oder Liebgewordenes fordert.Es wird der einzelne manches, was ihm bekannt, ja vielleicht teuer ist, nicht indiesem Buche finden. Aber wenn es dem Leser, der Salzburg kennt, eine freund-liche Erinnerung schenkt und dem, der diese schöne Stadt nicht kennt, Sehn-sucht nach ihr weckt, dann ist der Zweck meiner Arbeit erreicht.Ich danke allen Behörden, Ämtern und Persönlichkeiten für jedwede bereitwilligeFörderung meiner Arbeit, besonders weiland Herrn Generalstaatsarchivar Hof-rat Dr. Franz Martin und weiland Herrn Dipl.-Ing. Richard Schlegel wie auchHerrn Architekten Julius Pupp und Herrn Dr. Franz Fuhrmann für ihre Unter-