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Wasserpalais - von der Élbe ausk \ /enn man mit einem der Fahrgastschiffe der WeiBen Flotté, aus der zer-V V klüfteten Felsenwelt des Elbsandsteingebirges kommend, stromabwárts fáhrt, so sieht man etwa halbwegs zwischen Pirna und Dresden nach einer FluB-krümmung dichte, dunkelgrüne Laubmassen unmittelbar aus der spiegelnden, breiten Wasserfláche emporwachsen. Es ist die neben der bei Gauernitz letzte von den 1845 noch vorhandenen achtzehn sáchsischen Elbinseln. Mit einer neuerlichen Linksbiegung des Stromes geben ihre Baumkulissen den Blick frei auf die festlich in Rot und Ocker leuchtenden Fassaden und die geschweiften, patinagrünen und schieferblauen Dácher des Indianischen Lustschlosses" Pillnitz. Rasch gleitet das Schiff an dem sich lang am Ufer hinstreckenden Wasserpalais vorüber. Eine breite Treppe öffnet sich dem Flusse wie eine freundlich dargebotene Hand und ládt zum Anlegen ein. Die dunkel bewaldeten Elbhöhen, letzte Ausláufer des Lausitzer Granitmassivs, die sich hier bis auf wenige hundert Meter an die Elbe heranschie-ben, grüften herüber. Zwischen ihnen und dem Strome habén künstlerisches Genie und handwerkliche Tüchtigkeit eine der schönsten Schöpfungen sáchsischer Schloft-baukunst erstehen lassen.