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Unmittelbar nach seiner Thronbesteigung 1840 - genau 100 Jahre nach dem Regierungsantritt Friedrichs II. - ordnete Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) den Ausbau des Schlosses Sanssouci an, um es für sieh und seine Gemahlin Elisabeth (1801-1873), eine bayerische Prinzessin, als Sommerresidenz nutzbar zu machen. Mit der Ausarbeitung der Pláne wurde Ludwig Persius betraut, einer der begabtesten Schüler Schinkels und als Bauleiter in Charlottenhof seit langem in der Realisierung von Bauvorhaben des damaligen Kronprinzen bewáhrt. 1840/41 wurden die zuvor hinter den Laubengángen verborgenen eingeschossigen ökonomieflügel des Schlosses neu aufgeé führt, eine Aufgabe, die Persius zusammen mit dem ausführenden Architekten Ferdinánd von Arnim mit groBer Einfühlsamkeit gelöst hat. Die um zwei Achsen verlángerten Anbauten erhielten durch Aufsetzen eines nach auBen als HalbgeschoB erscheinenden Stockwerkes die Höhe des Hauptgebáudes. Die Stirnseiten wurden als Arkadenhallen ausgebildet, die zwischen Architektur und Freiraum vermitteln. Die Fassaden bekamen nach dem Vorbild der Ehrenhoffront des Schlosses eine Pila-