Bővebb ismertető
TIBOR KOPPÁNY
Schlossarchitektur in Ungarn
\y nter den mehr als zehntausend registrierten Gebäuden der ungarischen Denkmalpflege geniessen nahezu siebenhundert Schlösser und Herrenhäuser einen besonderen Schutz. Es dürfte sich auf dem Territorium des alten Ungarns um mehr als tausend derartige Bauten handeln. Ihre Erbauer, die Grundbesitzer und die kirchliche Obrigkeit, ab der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts auch der Geldadel, errichteten diese Bauwerke. Mit dem selben Eifer legten sie auch die Parks dazu an.
Jedes Sehloss wurde zu einem Beweis der Werte der weltlichen Baukunst und der Malerei, der Bildhauerei und des Kunstgewerbes. Die Schlösser waren ausserdem Stätten der Literatur und des Buchdrucks, der Musik und des Theaters, aber auch von Zeit zu Zeit Machtzentralen der Politik.
Schlösser sind grosse, verzierte Gebäude, die sieh mit einem Park von der Ortschaft abgrenzen, oder fern von Ortschaften erbaut wurden, aber meistens inmitten eines Parks stehen. Unter die Klassifikation „Sehloss" fallen die gewaltigen Schlösser und ihre Nebengebäude von Fertőd, Gödöllő und Keszthely, umgeben von ursprünglich hunderten Hektar Parkanlagen, ebenso, wie die um vieles kleineren Schlösser von Noszvaj und Zsenne. Doch nicht überall wird ein Sehloss auch so genannt: Das von Sümeg wird als „Palast" bezeichnet, weil der Bau, der sieh über die Häuser der Meinstadt erhebt, in den Augen der Ortsansässigen eher einem Palast gleichkommt. Die Schlösser von Körmend,
Schlösser in Ungarn