Bővebb ismertető
Geleitwort zur dritten Auflage der Seitenpfade Dies bescheidene Heimatbuch fand überraschenderweise über unsere Kantons- und Landesgrenzen hinaus wohlwollende Beachtung, so daB seine ersten beiden Auflagen bald nach dem Erscheinen vergriffen waren. Ich hatte nicht ohne Bedenken von dem freundlichen Schicksal - pro captu lectoris habent sua fata libelli - meines Werkchens Kenntnis genommen. MuBte ich doch befürchten, daB es mit seiner wachsenden Verbreitung mitschuldig werde an dem Unfug des Zugánglich-Machens", den ich in seinen Seiten verdamme, mitschuldig wie das Band der AutostraBe, das sich jetzt bis SaasGrund vorschlángelt, wo es nur noch die letzte Rampe von der Fee-Talschale trennt. Diese Befürchtung ist heute hinfállig. Der Krieg, der soviel Unruhe in die AuBenwelt getragen hat, verwandelte Saas-Fee trotz Autoweg und Seitenpfaden zurück in ein friedlich ruhiges, stilles Walliser Dörfchen. Trug der Krieg auch ernste Sorgen in manch Saaser Haus - Sorgen um eine ungewisse materielle Zukunft ohne Bergfuhrerverdienst für den Ernáhrer der Familie, Sorgen um den Gatten und die Söhne, die im rauhen Bergwinter an der Grenze standén - so habén wir hier im Hochtal Quellen des Trostes, die der Stádter nicht kennt. Irdische Waffen vermöchten die Pracht unserer ümwelt nicht zu zerstören und unsere Kartoffeláckerchen und Wássermatten böten dem Vernichtungswillen eines Feindes kein lohnendes Ziel. Der silberne Rahmen von Saas-Fee, die leuchtende Kuppel des Allalin, die edle Form des Almagellerhorns werden unverándert weiterbestehen und Menschen begeistern, wenn die zackigen Horizonté der stolzen Stádte von heute lángst ins Nichts versunken sind. Eckhofje" Saas-Fee, im Herbst 1941 O. E