Bővebb ismertető
SONNTAGBERG Niederösterreich Pfarr- und Wallfahrtskirche zu Ehren der Hlst. Dreifaltigkeit Basilika Patrozinium: Hlst. Dreifaltigkeit und St. Michael Bistum St. Pölten Bezirkshauptmannschaft Amstetten Ursprung. An der Stelle, wo heute das vielbesuchte Heiligtum der Hlst. Dreifaltigkeit auf der Höhe des Sonntagbergs thront, lieB 1440 Abt Benedikt I. von Seitenstetten (vgl. unseren Führer Nr. 662) eine Kapelle erbauen und feierlich einweihen. Für die Wahl des Kapellenstandorts mag die herrliche Aussicht von dem über 700 m hohen Berg, einem Ausláufer der Voralpenkette, eine Rolle gespielt habén. Reicht doch der Fernblick von hier ebenso weit in das Hochgebirge wie in das Flachland der Donau. Sicher spielte es auch eine Rolle, daB der Bauplatz schon damals der Grundherrschaft des Stiftes unterstand. Noch immer aber ist unsicher, ob dies die erste Kapelle am Sonntagberg oder bereits der Anbau der zweiten Kapelle war und ob sie der Hlst. Dreifaltigkeit oder dem Allerheiligsten Erlöser geweiht war. In lateinischen Quellen jener Zeit heiBt námlich der Sonntagberg Mons Salvatoris, alsó Erlöserberg. Andererseits stand 1448 am Sonntagberg sicher schon eine Dreifaltigkeitskapelle, die damals der Pfarre Allhartsberg unterstellt wurde. AuBerdem soll, was freilich noch nicht einwandfrei überprüft werden konnte, der Name Sonntagberg, der sehr wahrscheinlich mit der Dreifaltigkeitswallfahrt zusammenhángt, bereits 1413 bezeugt sein. Dann müBte es dort schon vor dem Kapellenbau des Abtes Benedikt eine Dreifaltigkeitswallfahrt gegeben habén. Die Historiker nehmen vielfach an, die Sonntagberger Wallfahrt gehe auf einen heidnischen Stein- oder Sonnenkult zurück. Sie übersehen dabei aber, da(3 der sog. Zeichenstein, den man beim Eintritt durch das Hauptportal links an einem Pfeiler unter der S. 1: Auf grüner Bergeshöhe thront das Heiligtum. - S. 2: Das Gnadenbild auf dem Hochaltar. - S. 3: Links Abt Benedikt Abelzhauser (1687-1717), der Erbauer, rechts Abt Do2minik Gusman (1747-1777), der Vollender des Inneren