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Einzige Ansicht der altén Kirche (im Dechantshof) ST. JOHANN IN TIROL ORTSGESCHICHTE Die zentrale Lage des Marktes am Schnittpunkt verschiedener Talschaften ist kennzeichnend für eine frühe Siedlung der bajuwarischen Landnahme. Zudem bildete die Ur- und Mutterpfarre, deren Umfang mit dem des heutigen Bezirkes Kitzbühel (ohne das Brixental) gleichzusetzen ist, den Kristallisationspunkt der Seelsorge im Leukental. 949 schenkt Ottó I. das ganze Leukental dem Erzbischof von Salzburg. Auch bestátigt der ursprüngliche Kirchenpatron Johannes der Táufer, der für den Ort namensgebend wurde, das hohe Altér dieses Gotteshauses als Taufkirche des ganzen Gebietes. Rechtlich gesehen, dürfte es eine Eigenkirche der schon im 13. Jahrhundert ausgestorbenen Grafen von Leukenstein gewesen sein, die sie auch mit reichem Besitz ausstatteten. Als Erzbischof Eberhard II. von Salzburg 1216 das Bistum Chiemsee gründete und ihm die Pfarren Kirchdorf und St. Johann einverleibte, begann 2