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DAS SCHLOSSMUSEUMDas Schloßmuseum vermittelt seinen Besuchern einen Überblick über die Besiedlung unserer engeren Heimat in ur- und frühgeschichtlicher Zeit, zeigt anschaulich die Entwicklung des Burgberges von der Königspfalz Heinrichs I. zum freiwehlichen Damenstift, beleuchtet wichtige Aspekte der Stadtgeschichte und bietet mit seinen Repräsentationsräumen EinbUck in die feudale Wohnkultur des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Geschichte der Arbeiterbewegung im Kreis Quedlinburg wird in neugestalteten Räumen dargestellt.Durch den...
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DAS SCHLOSSMUSEUMDas Schloßmuseum vermittelt seinen Besuchern einen Überblick über die Besiedlung unserer engeren Heimat in ur- und frühgeschichtlicher Zeit, zeigt anschaulich die Entwicklung des Burgberges von der Königspfalz Heinrichs I. zum freiwehlichen Damenstift, beleuchtet wichtige Aspekte der Stadtgeschichte und bietet mit seinen Repräsentationsräumen EinbUck in die feudale Wohnkultur des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Geschichte der Arbeiterbewegung im Kreis Quedlinburg wird in neugestalteten Räumen dargestellt.Durch den Finkenherd führt der Weg vorbei am Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock zur Höhe des Sandsteinfelsens. Eine Wehrmauer mit Schießscharten aus der Zeit der Gotik schützt den Aufgang zwischen den beiden Toren. An der Stelle des einfachen, unteren Tores hat früher eine kompliziertere Anlage gestanden. Das obere Tor ist ebenfalls mehrmals umgebaut worden. Im romanischen Unterbau liegt in der Mitte das Kammertor, rechts und ursprünglich auch links davon eine Torkammer. Die erste Aufstockung erfolgte in der Zeit der Gotik, die zweite im Barock. Der Wappenstein an der nördUchen Ecke über dem Tor zeigt zwei Wappenschilde und die kaum noch leserliche Inschrift ANNO MCCCC . . . HADWICH ABBA . Die daneben angebrachte Figur steUt vermutlich Servatius, den Sdiutzheiligen des im 10. Jahrhundert hier gegründeten Damensiiftes, dar. Auf einem der Wappenschilde smd die kursächsischen Schwerter zu erkennen. Aus ihnen entwidcelten sich später die Kredenzmesser im Wappen des Stiftes. Der zweiteSchild hat wahrscheinlidi den sächsischen Rautenkranz getragen. Die Äbtissin Hedwig von Sachsen Ueß diese Wappen nach einer bewaffneten Auseinandersetzung mit der Stadt im Jahre 1477, nach der Quedlinburg unter sächsische Schutzherrschaft kam, hier anbringen.Der Burgweg führte in östUcher Richtung geradeaus, auf den heutigen Schloßgarten zu. Erst von dort aus konnte man in die Innenhöfe der Hauptburg gelangen. Der heutige Aufgang endet im ehemals mittleren Burghof. Er wird beherrscht von dem imposanten Bau der romanischen Stiftskirche. Um den westlichen Innenhof und entlang der Nordseite des Sandsteinfelsens gruppieren sich die Wohngebäude der Burg bzw. des späteren Schlosses. Ihre meist romanischen Unterbauten tragen Stockwerke verschiedener Zeiten und Stilepochen von der Gotik bis zum Barock. Der östliche Teil mit dem heutigen Schloßgarten lag ursprünglich erheblich tiefer und ist erst im 11. und 12. Jahrhunden durch gewaltige Stützmauern und Auffüllungen auf die jetzige Höhe gebracht worden.1928 übernahm die Stadt Quedlinburg die Schloßgebäude, die bis dahin Besitz des preußischen Staates waren und eröffnete am 8. Mai 1929 im Nordflügel das Schloßmuseum. Quedlinburg besaß bereits im 19. Jahrhundert eine Kunst- und Altertumssammlung. Sie war zunächst in der Rüstkammer des Rathauses und später im Klopstockhaus untergebracht. Als die Bestände immer mehr anwuchsen, wurde 1901 ein neues Museumsgebäude hinter dem Klopstockhaus errichtet. Von hier aus gelangte die Sammlung dann in das Schloß, wo sie seit über 50 Jahren üire Heimstatt gefunden hat.

Termékadatok

Cím: Städtische Museen Quedlinburg [antikvár]
Szerző: Alice Müller , Christa Rienäcker Eberhard Schreyer
Kiadó: Städtische Museen Quedlinburg
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 190 mm x 180 mm
Alice Müller művei
Christa Rienäcker művei
Eberhard Schreyer művei
Bolti készlet  
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