Bővebb ismertető
•r, 't ' ' Ml' 'r f V', '',!'' ) '
'(7 / .1 'i'i, 'i'' 1 h.vi ¦t'l'
^m'f
•'""'>1:1:,,"
'fm'iir'm
' I i!', i".'''^ii'i Ii
I. I' , . ' . ¦ ¦ h ' .
'Mi^ i' fl i'/''^
i -. .II'
1
, I
r
; ril'M' ^ i-i .'^'iH.'-:
I - ' ' I 'Ii Vüli'i r
ti'Ti^;,!,
ROLAND LINDE
Die Geschichte des TEUTOBURGER WALDES
Der Teutoburger Wald wurde im Jahre 1508 in einer uralten Handschrift entdeckt, die ein gelehrter Mönch im Kloster Corvey bei Höxter an der Weser gefunden und umgehend an den Papst geschickt hatte. Es handelte sich um die einzige erhaltene Abschrift einiger bis dahin fehlender Kapitel der „Annalen" des römischen Historikers Tacitus, die einen Bericht über die Kriegszüge des römischen Feldherrn Germanicus enthalten. Tacitus zufolge durchquerte Germanicus im Jahre 15 n. Chr. das Gebiet der Brukterer an den Oberläufen von Ems und Lippe und gelangte schließlich in die Nähe des „saltus Teuto-burgiensis", des Teutoburger Waldes. Hier fand er in einem heiligen Hain die aufgeschichteten Gebeine der getöteten Offiziere und die verstreuten sterblichen Überreste der Legionäre des Statthalters Varus. Drei Legionen und einige kleinere Einheiten, insgesamt ungefähr 25.000 Personen, waren an dieser Stelle im Jahre 9 durch den Germanenfürsten Armlnius in den Hinterhalt gelockt und vernichtet worden. Es war eine der schlimmsten Katastrophen, die ein wichtiger Grund dafür war, dass die Römer auf eine Eroberung des rechtsrheinischen Germaniens verzichteten.
Niemand wusste, welches Gebiet Tacitus mit dem „Teutoburger Wald" meinte. Bischof Ferdinand von Fürstenberg schuf 1669 Fakten. In dem einflussreichen Buch „Monumenta Paderbornensis" schloss er sich der Theorie an, dass Arminius auf dem Winfeld bei Berlebeck in der Nähe von Detmold seinen Sieg errungen hat und dass der „saltus Teutoburgiensis" kein anderer als der Höhenzug zwischen Horn und Bielefeld sei, der damals noch als Osning bekannt war. Schnell setzte sich der Name „Teutoburger Wald" für den Osning durch und wurde auf den in nordwestlicher Richtung anschließenden Höhenzug ausgedehnt. Mit dem 1858-1875 auf der Grotenburg (Teutberg), einem Berg bei Detmold-Berlebeck, errichteten Hermannsdenkmal wurde zudem ein weithin sichtbares Zeichen der Erinnerung an „Hermann den Cherusker" gesetzt, wie der Volksmund Arminius nannte und nennt.