Bővebb ismertető
Vorwort DaB sich der Brauch des Vogel Gryff bis heute ungebrochen - wohl nicht immer unangefochten - erhalten hat, möchte ich als Wunder bezeichnen. Die Wurzeln der Drei Ehrengesellschaften reichen ins hohe Mittelalter hinab; die Schildhalter und Wappentiere (Greif, Leu und Wilder Mann) sind Symbole, deren Geschichte wir zum Teil bis in die frühesten Zeiten der altén Ágypter zurückverfolgen können. Wer von uns heute aktiv oder passiv in den Bann des Vogel-Gryff-Geschehens gerát, stellt mit Staunen und Bewunderung fest, daB ein Stück Urweltzauber sich wie eine zweite Haut um uns legt. Als Waisenvater habe ich über zwanzig Jahre lang miterlebt, mit welcher Spannung die Kinder dem Vogel-Gryff-Tag entgegenfieberten und mit welchemStolzsieinderSchuleberichteten, daB der schönste Tanz im altehrwürdigen Hof der ehemaligen Kartause zu sehen gewesen sei. Als Meister E. E. Gesellschaft zum Greifen - unsere Gesellschaft führt dieses Jahr turnusgemáB den Vorsitz- muB ich gestehen, daB der Tanz der Drei Ehrenzeichen am Gryffemáhli das Herz des Kleinbaslers am höchsten schlagen láBt und daB vor diesem Tag alle Anlásse unter dem Jahr verblassen. Als Regierungsrat darf und muB ich auf eine Tatsache hinweisen, die staatspolitisch mir die wichtigste erscheint: Der Vogel Gryff und damit die Drei Ehrengesellschaften erfüllen im Kleinbasel die Rolle eines Katalysators. Mindestens am Tag des Vogel Gryff werden sich die Kleinbasler ihrer Eigenstándigkeit immer bewuBt und erieben das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Niggi Schoellkopf, Schreiber E. E. Gesellschaft zum Rebhaus, unternimmt es, dem Vogel Gryff neue Seiten abzugewinnen. Ihm und dem Fotografen ist es gelungen, etwas vom Zauberhaften des Brauches einzufangen und weiterzugeben. Uns Kleinbaslern aber ist es aufgetragen, den Brauch des Vogel Gryff hochzuhalten und unverdorben an unsere Nach welt weiterzugeben. Der vorsitzende Meister der Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels: A. Schneider