Bővebb ismertető
Ein schwäbischer Schaffer hatte aus einem ver-wilderten Grundstück einen blühenden Gartengemacht. Der Herr Pfarrer sah das mit Wohl-gefallen und sagte: Ei, was Sie mit Hilfe unse-res Herrn aus dieser Wildnis gemacht haben,das ist ja wirklich aller Ehren wert."Darauf der Kompagnon des lieben Gottes:Ja, ond Sie hättet die Wüschtenei sehe solle,solang's onser Herr no allei gschafft hat."In dieser Anekdote steckt verhaltene Kritikam Schöpfer und an seinem Werk. Und Gottsah an alles, was er gemacht hatte; und sieheda, es war sehr gut" (1. Mos. 1, 31).War wirklich alles so gut? Zur Schöpfung ge-hören doch nicht nur wohlgefällige Produktewie Dattelpalme, Rosenstock, Reh und Nach-tigall, sondern auch ungefällige wie Unkrautund Ungeziefer, Distel und Hahnenfuß, Ratteund Floh. Zwar gibt es eine Urlandschaft, dieauch ohne des Menschen Mitarbeit imposantist: Wüste, Hochgebirge, Polar eis, Dschungel,Steppe, Ozean, Tundra und Eismeer. Abersolche reinen Naturlandschaften dulden denMenschen nur als kurzfristigen Betrachter, weilsie ihm die Lebensbedingungen verweigern.Landschaft in unserem Sinn entsteht nur dort,wo Schöpfer und Geschöpf zusammenwirken.Das Wort schaffe", das der Schwabe stattarbeiten gebraucht, demonstriert schon in derWortverwandtschaft, daß der Schaffende undder Schöpfer Partner sind.Wenn wir aber weiter in der Bibel lesen, sofinden wir, daß der Schöpfer etwas geschaffen