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Vorarlberger Impressionen [antikvár]

Alfons J. Kopf, Peter Mathis

Kompass-Karten GmbH , Megjelenés: 2000. január 01.
 
Seite 4/5:Vorarlberg im Frühjahr. Ein Land blüht auf, legt ein Gewand an aus frischem Grün und ist übersät von Blüten. Die schattige Mulde birgt noch die letzten Boten des scheidenden Winters. Der Vorarlberger pflegt seine Obstbäume nicht nur wegen der Pracht, die sie im Frühling bieten. Guter Most ist halbe Kost" heißt es nicht umsonst im Volksmund.Page 4/5:Vorarlberg in spring. A province full of blossoms, with a dress of fresh green and covered with flowers. The shadowy hollow still holds the parting winter's lost traces. The...
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Seite 4/5:Vorarlberg im Frühjahr. Ein Land blüht auf, legt ein Gewand an aus frischem Grün und ist übersät von Blüten. Die schattige Mulde birgt noch die letzten Boten des scheidenden Winters. Der Vorarlberger pflegt seine Obstbäume nicht nur wegen der Pracht, die sie im Frühling bieten. Guter Most ist halbe Kost" heißt es nicht umsonst im Volksmund.Page 4/5:Vorarlberg in spring. A province full of blossoms, with a dress of fresh green and covered with flowers. The shadowy hollow still holds the parting winter's lost traces. The people from Vorarlberg, however, do not only tend their fruit trees for the splendour they display in spring -a proverb soys: " Good fruit wine is half a meal."Seite 6/7:In sattem Grün liegen die Matten, an den FHang geduckt die steinalten FHöfe an der Straße zwischen Au und Domüls. Eine Tourismusidylle, die nur Bestand hat, weil Bergbauern Jahr um Jahr sich um die Erhaltung mühen.Seite 8/9:Schwer liegt der F^erbstnebel über dem Rheintal. Jetzt sind Dörfer mit Hanglage wie Fraxern von der Sonne verwöhnt. Und locken Scharen von Wanderern an, die sich berauschen lassen von dem, was sich zu ihren Füßen ausbreitet.Seite 10/11:Einen letzten Gruß sendet die Wintersonne noch über den Widderstein im Bregenzerwald, gesehen vom Gehrenfalben aus. Sie bringt uns die starren Felsriesen wie zum Greifen nahe. Dos ist die Tageszeit, in der man plötzlich dos Gefühl hat: All diese Weite der Bergwelt ist mir allein zugedacht.Roge 6/7:The meadows ore a rich green colour, on the slopes at the rood between Au and Domüls you con see old farmhouses. A tourist idyll which only exists because of mointoinance work carried out by the mountain farmers.Page 8/9:FHeovy autumn mist is hanging in the Rhine Valley. Now villages lying on a slope, for example Fraxern, bask in the sun, attracting hundreds of hikers to the beauty below.Page 10/11:The winter sun sends its a last greeting across the Widderstein in the Bregenzerwald, seen from the Gehrenfalben. It mokes the rigid and gigantic rocks appear close enough to touch. That is the time of the day when you suddenly feel: All the mountains' vastness is for me alone.Schwer hängt die Wolkenwand über dem Tal der Argen, der Blick kann nicht zum Damülser Kirchdorf schweifen, das unserer Ferienunterkunft direkt gegenüber liegt. Trostlos, so ein Regentag -was sind das bloß für Ferien! Und dann müssen wir doch auf den Weg, im Rucksack den Zettel mit den Angaben für den Einkauf drüben im Dorf. Den Pullover übergezogen, in Regenmantel und Stiefel geschlüpft - muß das heute wirklich sein? Es schüttet in Strömen, überall Pfützen, kleine Wildbäche queren die Straße. Selber schuld, was machen wir auch gerade in einem derart abgelegenen Winkel Vorarlbergs Urlaub?Wir sind im Dorf und es gießt nicht mehr wie aus Kübeln, es nieselt bloß noch. Und der Rucksack ist bald gefüllt im Laden. Jetzt noch rasch zum Pfarrhof, wo der Pfarrer einen schier unendlichen Vorrat an Büchern auf Lager hat. Als wir uns ausreichend eingedeOT haben mit Lesestoff, da ist der Regenmantel überflüssig geworden. Herunter mit der hochgestülpten Kapuzel Noch versteckt sich die Mittagspitze hinter einem Wolkengebräu, weiß nicht genau, ob sie uns nicnt noch einen feuchten Gruß senden soll. Aber die Uga liegt frei, und über das Furkajoch blitzt ein Sonnenstrahl geradewegs auf die Haube des alten Damülser Kirchleins. Die Bücher werden warten müssen, es wird doch noch ein sonniger Ferientag. Er läßt die Pracht der Bergwelt um Domüls so ricntig auf uns einwirken.Damüls. Das ist schon Vorarlberger Siedlungsgeschichte pur. Hier sind wir im Zentrum des kleinen Landes, im Bregenzerwald, das Dorf aber ist eine alte Walsersiedlung. Doch langsam, der Reihe noch. Was ist denn das Besondere an Vorarlberg, was gilt es denn aufzuzählen, zu berichten vom westlichsten Teil der Alpenrepublik? Nun, die höchsten Berge finden sich inVorarlberg ebensowenig wie das größte Meer. Unsere Wasserfälle haben nicht Eingang gefunden in das Buch der Rekorde, es gibt keinen ewigen Sonnenschein, keine Weltstadt uncTkeine marktschreierischen Sensationen. Allerdings: Wir haben ein Meer, und wenn es auch nur das Schwäbische ist. Es rauschen die Wasserfälle und es ragen die Felsriesen. Zudem weitet sich dos Land im Rheintal, läßt den Blick schweifen. Was tut's, wenn er im Ausland erst hängen bleibt, in der Schweiz oder im Bayerischen? Auge und Gedanke kennen keine Grenze, und auch im Bangser Ried bei Feldkirch mahnt nur eine altertünnliche Tafel, daß hier das Kaiserthum Osterreich" ende und das Fürstentum Liechtenstein beginne. Uberhaupt, die Ausländer. Zu denen hatten die Vorarlberger durch die Jahrhunderte meist näheren Kontakt als zu den andern Österreichern. Immerhin blockierte der Arlberg wirkungsvoll Annäherungsversuche aus Richtung Tirol.egen der florierenden Wirtschaft werden sie wohl kaum zu uns kommen, die gut 1,7 Millionen Urlauber, die hier 8,8 Millionen Nächtigungen gebucht haben (Saison 1991/92). Eine landschaftliche Vielfalt, wie sie selten auf so kleinem Raum zu finden sein wird, zeichnet das Land vor dem Arlberg aus. Seinen Bewohnern - inzwischen über 350.000 - werden Fleiß und Sparsamkeit nachgesagt. Diese Kombination ist einem blühenden Tourismus förderlich. Nicht internationale Hotelketten bestimmen dabei das Bild, sondern überschaubare Familienbetriebe. Gerade noch rechtzeitig konnte verhindert werden, daß zu viele Ferienhaussiedlungen beliebte Erholungsgebiete zupflastern.Der Wohlstand war den Vorarlbergern nicht in die Wiege gelegt. Es gab in früheren Jahrhunderten Zeiten bitterer Not. Elend läßt noch Sündenböcken su-W:

Termékadatok

Cím: Vorarlberger Impressionen [antikvár]
Szerző: Alfons J. Kopf Peter Mathis
Kiadó: Kompass-Karten GmbH
Megjelenés: 2000. január 01.
Kötés: Vászon
ISBN: 3854917279
Méret: 250 mm x 290 mm
Alfons J. Kopf művei
Peter Mathis művei
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