Bővebb ismertető
WALLFAHRTSKIRCHE MARIAZELL Steiermark/österreichBezirk Bruck a. d. Mur Geschichte und Bauzeiten. Wie der Name besagt, geht der Ursprung von Mariazell auf eine klösterliche Niederlassung, Zelle genannt, zurück. Diese wurde von der Benediktinerabtei St. Lambrecht gegründet, die das Mariazeller Gebiet als Stiftungsgut von Herzog Heinrich III. von Kárnten 1103 erhalten hatte. Als Gründungsjahr wird schon seit Jahrhunderten das Jahr 1157 genannt. Urkundlich erfahren wir von einer bestehenden Zelle erstmals im Jahre 1243. Der Ort Zell mit einer Kirche wird erst 1266, ein Pfarrer 1278 erwáhnt. Der Bau einer Kirche wurde laut jüngerer Inschrift am Hauptportal 1200 begonnen. Die Entwicklung zum Wallfahrtsorte setzte frühzeitig ein. Seit 1330 wurden in rascher Folge Abla(3briefe ausgeschrieben. Schon 1342 wurde das Dorf zum Markt erhoben. Gleichzeitig mit dieser Entwicklung erfolgte auch die Umgestaltung der romanischen Basilika, anfánglich durch Errichtung eines gotischen Hochchores, in einer weiteren Bauperiode durch Erbauung einer máchtigen Hallenkirche. Portalausschmückung und Turm fanden ihre Vollendung erst im 15. Jh. 1366 ereignete sich vermutlich der von der Legendenbildung erfaBte wunderbare Sieg König Ludwigs des GroBen von Ungam, der zum Dank in Mariazell eine Kapelle, die Gnadenkapelle, errichten und wertvolle Weihegeschenke überbringen lieB. Bezeichnend für Mariazell als aufstrebenden Pilgerort istdie Listeder Gescháftsleute im Markteaus dem Jahre 1390. Darnachwaren bei der Kirche schon damals 23 Verkaufsbuden zu finden. Der Markt záhlte 71 Háuser. lm 15. Jh. ging die positive Entwicklung weiter. Die Kunsttátigkeit wurde durch Stiftungen und Anschaffungen verschiedener Art gefördert, doch hat sich davon nur S. 1: Die Wallfahrtskirche in der steirischen Berglandschaft - S. 2: Die Kirche mit ihrer einprágsamen gotisch-barocken Fassade A