Bővebb ismertető
Versuch, die Stadt Wangen im Allgáu zu beschreiben Wenn ich Wangen höre, sehe ich sandfarbene Kühe, wiederkáuend auf einer Wiese, die von gelbem Löwenzahn gesprenkelt ist. Vollmond, aufgehángt an einem italienischen Himmel über dem Marktplatz, auf dem Gotik, Renaissance, Barock ein architektonisches Trio spielen. Goldgeránderte Plusterwolken über dem weifien Gebifi der Alpen, vor denen der Wind einen lindgrünen Vorhang aus Blütenstaub hochwirbelt. Mit dem Wort Wangen höre ich die knorrige Sprache der Bauern, den Singsang der Anpreiser, das Quietschen der Ferkel auf dem Markt. Höre den schleppenden Sprechchor altér Frauen in der Kirche das Ave Maria beten. Wenn ich Wangen höre, rieche ich Alpenkráuter, Káse, Weihrauch und frisches Brot. Wenn ich Wangen höre, schmecke ich fleischige Brátknödel in einer kráftigen Brühe, schmecke den firnen Schnee von den Bergen, von dem der Wind eine Ahnung in die Stadt trágt. Wenn ich Wangen höre, fühle ich Moorboden unter den Füfien federn, Riedgras meine Hánde streicheln und kühles Wasser aus dem Marktbrunnen durch meine Finger rieseln. Am Nebentisch Erster Abend in Wangen. Am Nebentisch safien fünf Mánner. Ich spielte Beruferaten. Veteranen einer Eishockeymannschaft? Zwei waren Landsleute, ihr holzgeschnitztes R wies sie als Oberschwaben aus, sie liefíen den Leehrer gáhen, alsó katholisch, auch vor 1803 hátten sie das Recht gehabt, Bürger der Stadt Wangen zu