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WEISSENAUPfarrkircheEhemalige Prämonstratenser-AbteikirchePatrozinium: Hl. Petrus und Paulus (Fest am 29. Juni)Kreis Ravensburg, Württ.Diözese RottenburgGeschichte und Bauzeit. Der weifische Gefolgsmann Gebizo schenkte die Au", das wasserreiche Wiesenland bei Ravensburg im Tal der Schüssen, dem aufstrebenden Orden der Norbertiner (1120 vom hl. Norbert gegründet), die man nach ihrem Ursprungskloster Premontre Prämon-stratenser hieß. Die mindere" oder die kleine Au", zum Unterschied von der Mehrer Au" und der Reichen Au", erhielt bald...
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WEISSENAUPfarrkircheEhemalige Prämonstratenser-AbteikirchePatrozinium: Hl. Petrus und Paulus (Fest am 29. Juni)Kreis Ravensburg, Württ.Diözese RottenburgGeschichte und Bauzeit. Der weifische Gefolgsmann Gebizo schenkte die Au", das wasserreiche Wiesenland bei Ravensburg im Tal der Schüssen, dem aufstrebenden Orden der Norbertiner (1120 vom hl. Norbert gegründet), die man nach ihrem Ursprungskloster Premontre Prämon-stratenser hieß. Die mindere" oder die kleine Au", zum Unterschied von der Mehrer Au" und der Reichen Au", erhielt bald nach der hellen Mönchskleidung die Bezeichnung Weiße Au". Aus Kloster Rot a. Rot (vgl. unseren Führer Nr. 117) kamen 1145 die ersten Mönche (Propst Hermann). Die herzogliche Bestätigung erfolgte am 19. Mai 1152. Schon 1156 war der Klosterbau vollendet, 1172 die Kirche: eine dreischlffige Basilika mit mächtigem Ostturm zu Ehren Mariens und des hl. Apostels Petrus. In ihren Hauptteilen stand sie bis 1717. Im nahen Maidental (Mariatal) befand sich das Prämonstratenserinnenkloster (Kirchweihe 1166), da die Prämonstratenser die Doppelklöster, gleich den Benediktinern, pflegten. Weißenau wies um 1200 24 Chorherren und 60 Brüder, Maidental 90 Schwestern auf. 1183 besiedelte Weißenau die Neugründung Schussen-ried.Seit 1164 stand Weißenau unter unmittelbarem Schirm Kaiser Friedrich Barbarossas, der es von aller Vogtei befreite, freie Propstwahl und Erlaubnis zur Annahme von Stiftungen verlieh. Größte Bedeutung hatte für Weißenau die Schirm- und Privilegien-Bulle des Papstes Honorius III. vom 31. März 1219. 1257 wurde Weißenau Abtei. Jahrelange Not jener stürmischen Zeit brachte die Abtei dem Untergang nahe. Der stark-mütige Abt Heinrich III. v. Ankenreute (1279/84) fand die Rettung. Er wendete sich 1283 um Hilfe an König Rudolf v. Habsburg, der u. a. einen großen Teil der Schulden bezahlte und dem Kloster die kostbare Reliquie vom Hl. Blut Unseres Herrn schenkte. Unter Abt Johann Gäßler (1483/95) erhielten Kreuzgang und Marienkapelle gotische Gewölbe; Abt Joh. Mayer (14951503) erbaute ein gotisches Altarhaus. Im Bauernkrieg wurde Weißenau vollständig ausgeplündert. Unter Abt Christian Hablitzel (1595/99) erhielten die Äbte das Recht auf Inful und Stab. 1623 begannen die großen Um- und Neubauten des Barock. Abgebrochen wurde das uralte Heiligtum"2Die barocke Kirchenfassade (1717-24) von Franz Beer

Termékadatok

Cím: Weissenau [antikvár]
Kiadó: Verlag Schnell & Steiner GmbH.
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 120 mm x 170 mm
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