Bővebb ismertető
Wernigerode. Wer denkt da nicht gleich an das bekannte altehrwürdige, gotische Fachwerkgebáude des Rathauses und an die vielen bunten Fachwerkháuser, die diesem Ort am Nordrand des Harzes, im Verein mit seiner Lage in der Landschaft, den Beinamen die bunte Stadt am Harz einbrachten? Heute ist Wernigerode weit mehr. Die Stadt ist sowohl ein Zentrum der Arbeiterklasse mit wichtigen Betrieben des Maschinenbaues und der Konsumgüterproduktion, als auch anerkannter Luftkurort, Naherholungs- und Ferienziel. Seine Lage in der Landschaft und seine historischen Bauwerke machen auch heute noch den Reiz Wernigerodes aus. Die in den letzten Jahrzehnten entstandenen Neubauten stören dabei nicht, sondern unterstreichen den Charakter der Stadt, die wertvolles Alte bewahrt und das Neue unserer Zeit in sich einschliefit. Wer sich heute von Halberstadt aus, ob mit der Eisenbahn oder mit dem Autó, der Stadt náhert, erkennt schon von weitem die Harmonie von Stadt und Landschaft. In Jahrhunderten wuchs hier eine Stadt, die heute 35000 Einwohner záhlt und damit etwa fünfzehnmal soviel Einwohner hat wie im Mittelalter, als sie als Kaufmannsstadt aufblühte, und etwa 10000 Bürger mehr als vor dem zweiten Weltkrieg. Am Gebirgsrand gelegen, begnügt sich Wernigerode nicht mit diesem Raum, sondern zieht sich noch in zwei Tálern dahin bis ins Gebirge hinein. Da ist der langgestreckte Stadtteil Hasserode im Tal der Holtemme, durch den die Fahrstrafie in Richtung Schierke ebenso hindurchführt, wie sich auch die Harzquerbahn durch ihn ins Gebirge hinaufwindet. Das andere Tal, das im Südosten der Stadt liegt, nimmt den Stadtteil Nöschenrodé in sich auf. Es trágt den Namen Mühlental, da der durch dieses Tal fliéfíende Zillierbach vor Jahrhunderten eine nicht geringe Anzahl Mühlen trieb. In der zusammenhángend bebauten Ortslage liegt Wernigerode zwischen 225 und 315 Meter über dem Meeresspiegel, und die Berge in der unmittelbaren Náhe der Stadt erreichen Höhen bis zu 540 Metern. Auf einem Bergkegel erhebt sich das Feudalmuseum Schlofi Wernigerode, dessen Silhouette vor grünen Bergwáldern schon von weitem grüftt und zu dessen Füfíen ein völlig neuer Stadtteil zu sehen ist. Das Bild der sich bietenden Stadtansicht wird nach Westen zu ergánzt durch die bewaldeten Hánge des Harzes, der sich schroff aus der Ebene des Vorlandes erhebt. Zu dem altén in Wernigerode dessen historisché Reichtümer in den farbigen Fachwerkháusern aus mehreren Jahrhunderten bestehen, gesellen sich moderne Wohnviertel und Indus triebauten, denn noch immer wáchst die Stadt. Die unmittelbare Gebirgsnáhe wirkt sich klimatisch günstig auf die Stadt aus. Im Winter schützen die Berge und Wálder vor der gröfiten Kálte und lassen auch im Sommer