Bővebb ismertető
Vorwort
Die Kiütiir clor Stichbandkerainiker auf dem Territorium der DDR hat noch keine geschlossene Bearbeitung erfahren. Seit 1963 liegt eine Monographie über die linien-und stichbandkeramisohe Tonware Sachsens vonE. Hoff mann vor. Die vorliegende Arbeit behandelt nach Absprache mit meinem Lehi-er, Prof. Dr. H. A.Knorr (Leipzig), und Dr. H.Quitta (Berlin) die Stichbandkeramik des südwestlichen Territoriums der DDR. Die im Dezember 1972 als Dissertation bei der Philosophischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eingereichte längere Urfassung wurde für den Druck gestrafft. Einige Ka])itel und Exkurse der Dissertation werden separat veröffentlicht. Auf die Veröffentlichung des 45 Tafeln umfassenden Typenkata-loges ist in diesem Rahmen verzichtet worden. Im Katalog werden die materiellen Hinterlassenschaften summarisch aufgeführt. Besondere Fundobjekte werden eingehender beschrieben. Soweit möglich, wurden Neufunde und die seit 1972 erschienene Literatur in der gekürzten Fassung berücksichtigt.
Das Arbeitsgebiet, das wir im Folgenden als Saalegebiet bezeichnen, umfaßt die ehemaligen Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen, das sind die Bezirke Magdeburg, Halle, Erfurt, Gera und Suhl. Aus dem Bezirk Suhl sind noch keine stichbandkeramischen Funde bekannt geworden.
Die Materialaufnahme wurde in den Jahren 1966-1970 durchgeführt.
Da die Bestände verschiedener Museen (Berlin, Burgscheidungen — jetzt Freyburg/U. — ,Dessau, Hettstedt, Magdeburg, Zerbst) durch Kriegseinwirkungen o. ä. ganz oder zum Teil vernichtet wurden bzw. ohne nähere Fundangaben erhalten geblieben sind, mußte auf ältere Literatur und auf das handschriftliche Material von Dr. H. Butschkow, das mir dankenswerterweise von Dir. Dr. habil. H. Behrens, Halle (Saale), zur Verfügung gestellt wurde, zurückgegriffen werden. Das trifft ebenso für die Museen zu, deren Deiiotbestände durch unsachgemäße Behandlung z. T. wissenschaftlich wertlos geworden sind (Weißenfols, Naumburg) oder deren Bestände z. Z. nur teilweise oder gar nicht zugänglich sind (Berlin, Jena). Insbesondere unter dem Material des Museums Jena könnten sich noch einige Funde verbergen, die noch nicht veröffentlicht sind. Aus diesen Gründen kann der Katalog keinen Ansx^ruch auf Vollständigkeit erheben. Der Verfasser besuchte folgende Museen und Sammlungen: Aken, Allstedt (keine Funde), Arnstadt, Aschersleben, Bad Frankenhausen, Bad Langensalza, Ballenstedt, Berlin, Bernburg, Bitterfeld, Blankenburg, Burg (keine Funde), Buttstädt (keine Funde), Camburg, Dessau, Egeln, Eisenach, Ei.senberg, Eisleben, Erfurt, Freyburg/U., Genthin (keine Funde), Gera, Gotha, Gröbzig (keine Funde), Halberstadt, Haldensleben, Halle, Heldrungen, Hettstedt, (Slg. vernichtet), Hohenleuben, Jena (Material verpackt), Kölleda, Köthen, Landsborg, Leipzig, Magdeburg, Meiningen (Material jetzt im Museum Jena), Merseburg, Mühlhausen, Naumburg, Nordliausen (keine Funde), Oschersleben (Material jetzt im Mus. Halberstadt), Osterwieck, Quedlinburg, Querfurt, Roßla (keine Funde), Rudolstadt, Sangerhau.sen, Schkeuditz, Schönebeck, Sondershausen, Stendal, Ummendorf, AYeimar, Weißenfels, Wernigerode, Wittenberg (keine Funde), Wolmirstedt, Zeitz, Zerbst, Zörbig; Slg.Dr. habil. H. Ansorge, Leipzig, Slg. H. W. Enkelmann, Pößneck, Slg. J. Fleischhauer, Fiiedrichsaue (jetzt im Mus. Aschersleben), Slg. F. Fleischhauer, Nachtcr.stedt (jetzt im LM Halle), Slg. M.Haag, Zimmern, Slg. York, Stößen, Slg. Klatt, Minslebcn, Slg. Knorr, Großgiabe, Slg. Dr. R. Moschkau, Leipzig, Slg. II. Reich, Gräfentonna, Slg. Reuter, Gera, Slg. W. Rommels, Wandersleben, Schulslg. Gatcrsleben, Slg. Sonntag, Quedlinburg, Slg. Tittmann (jetzt im Mus. Gera) und Slg. Dr. W. Zeuke, Gotha.
Allen Direktoren und Mitarbeitei-n dieser Museen sowie den Bodendenkmalpflegern sei an dieser Stelle für die zuvorkommende Unterstützung bei der Materialaufnahme gedankt. Bei der Festlegung von Fundstellen unterstützten die Arbeit des Verfassers: W. Saal, Merseburg, L. Kröbcr, Sangerhau.sen, O. Marschall, Eisleben, Dr. W. Zeuke, Gotha, II. Reich, Gräfentonna, K.-H. Yoi-k, Stößen, Arbeitsgruppe Ur- luid Frühgeschichte Quedlinburg, Dr. F. Klocke, Ballenstedt, E. Schmidt, Halle/Köthcn, H. Drescher, Freyhurg/U., und A. Lauterbacli, Großbrüchtcr.