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-areZEITSCHRIFT FÜR DEN KURZWELLEN-AMATEURIm Lauf der Jahre haben sieh unsere Kurzwellentagungen immer mehr zu einem großen Treffen der Amateurfamilie" entwickelt. So war es auch dieses Jahr wieder in Iserlohn, und es war eigentlich sehr lustig, die verschiedenartigen Formen der Begrüßung und des Wiedererkennens zu beobachten. Typischer Normalfall: Flüchtige Begrüßung, dann suchender Blick auf das am Rockaufschlag sitzende Rufzeichen und jetzt erst herzliche Er^ kennungsszene. Nicht selten mit der Bemerkung, daß man sich seinen langjährigen qso-Partner gänzlich anders vorgestellt hätte.Überall fachsimpelnde Gruppen an den Geräten, auf den Bänken, in den Lokalen. Merkwürdig abgehackte, rhythmische Hupzeichen zum Erstaunen der Stadtbewohner, kurz, die ganze, typische Atmosphäre einer solchen Tagung, deren eigentlicher Inhalt durch dies etwas sachlich-arbeitsmäßig klingende Wort Tagung" nur sehr unvollkommen wiedergegeben wird.Wie zu erwarten, kam die Mehrzahl der Besucher aus dem Westen und Südwesten, aber auch die übrigen Gebiete waren mehr oder weniger stark vertreten. Daß das Saarland und auch die Ostzone vertreten waren, war besonders erfreulich. Auffällig war die starke Fluktuation der Tagungsteilnehmer. Sehr viele waren nur an einem oder zwei Tagen da und wurden dann durch andere wieder abgelöst. Eine Anzahl von Gästen aus dem Ausland sah man bald inmitten ihrer Freunde sitzen. Die RSGB hatte ihren Präsidenten als offiziellen Vertreter entsandt, und OM Cooper, G 5 LC, ließ es sich nicht nehmen, eine ganze Reihe der angesetzten Fahrten und Wettbewerbe gründlich mitzumachen. Aus Jugoslawien war wieder, wie schon in den Vorjahren, eine starke Delegation erschienen.Schon am Donnerstag und Freitag herrschte lebhafter Betrieb. Während die Distriksvorsitzenden und der Vorstand sich mit der Erledigung der satzungsmäßig notwendigen geschäftlich-organisatorischen Dinge befaßten, konnten die übrigen Teilnehmer die Dechenhöhle und die Burg Altena besichtigen oder auch die Werke von Graetz oder Brause. Nicht zuletzt lohnte es sich schon, einmal durch die altertümliche Stadt Iserlohn selbst und ihre schöne Umgebung zu gehen.Unterhalb des Danzturms war ein Zeltlager eingerichtet, das sich langsam bevölkerte. Man sah diesmal schon sehr viel mehr tragbare oder zumindest ortsbewegliche Stationen als in den Vorjahren. Dabei soll es übrigens vorgekommen sein, daß zwei Lagerteilnehmer erst etwa nach einer Viertelstunde bemerkten, daß sie sich viel bequemer direkt durch die Zelt-Herausgegeben vom Deutschen Amaleur-Radio-Club (DARCI24. Jahrgang CQSeptember 19537. Jahrgang QRVIserlohn 1953385