Bővebb ismertető
Einleitung
Das Spontane und Freie ist ein Wesensmerkmal des Spiels. Vielleicht gewinnt das Spiel deshalb ständig an Bedeutung. Spielen - das befreit den Menschen vom Druck des Alltags, entlastet vom täglichen Einerlei, schafft Raum für privates Erleben und vermittelt Spaß und Freude.
Aber was ist denn eigentlich Spiel, was unterscheidet den ernstesten Spaß der Welt von dem, was wir gemeinhin Arbeit nennen? Zum Wesen des Spiels gehört zunächst und vor allem freies Handeln: »Befohlenes Spiel ist kein Spiel mehr.« Es ist ein »Intermezzo im täglichen Leben«, eine »Betätigung in der Erholungszeit und zur Erholung«.
In unserer heutigen Situation von einer Konjunktur der Spiele zu sprechen, wäre sicherlich vermessen, obwohl sich gerade in den letzten Jahren ein recht großer Freizeitbereich entwickelt hat, in dem die Erwachsenenspiele einen zunehmend breiter werdenden Raum einnehmen.
Warum überhaupt Erwachsenenspiele? Nur zu oft stellen Zeitgenossen die Frage, ob nicht das Spiel, wie alles Spielerische, der Welt des Kindes vorbehalten sei? Doch weit gefehlt: Man muß zwar nicht unbedingt auf den niederländischen Kulturhistoriker F. J. Buytendijk zurückgreifen, um Reiz und Wert des Spiels für die Welt der Erwachsenen zu erkennen: »Brot und Spiel braucht der Mensch. Brot, um zu wachsen und zu existieren, Spiel, um diese Existenz zu erleben.«