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troffen und hierin liegt der große Ruf der Turnierbücher New York 1924 und 1927 begründet, der unvermindert bis in die heutigen Tage hinein wirkt.
Der Verlag hat sich deshalb entschlossen, diese Standardwerke der Schachliteratur den Schachfreunden wieder zugänglich zu machen.
Es spricht für die zeitlose Glossierungskunst Aljechins, daß sich keine Textänderungen nötig machten. Und so mögen die New Yorker Bücher als ehrwürdige Zeugen glanzvoller Schachtaten der Vergangenheit von neuem in die Schachwelt hinaus gehen.
Denn, wie Goethe sagt: Die Zeit ist kurz, die Kunst ist lang!
Berlin, Herbst 1962 Kurt Richter
Vorwort zur 2. Auflage
Das Schachturnier von New York 1927, am Vorabend des Weltmeisterschaftskampfes zwischen Aljechin und Capablanca, hat eine besondere schachgeschichtliche Bedeutung, der der Verfasser dieses Buches, der spätere Weltmeister, vollauf gerecht wird. Er analysiert scharfsinnig die Stärken und Schwächen seines künftigen Matchgegners und scheut sich nicht, seine Karten aufzudecken und zu verraten, worauf sich seine Vorbereitungsmaßnahmen stützten. Aljechin macht auch die Problematik deutlich, die in der Teilnahme Nimzowitschs am New Yorker Turnier bestand. Der geniale Lette bezeichnete sich offen als Weltmeisterschaftsanwärter, und deshalb fühlte sich der designierte Herausforderer Aljechin verpflichtet, ihn in die Schranken zu weisen. Ob es ihm gelingen würde, war eine Zeitlang gar nicht sicher.
Abgesehen von den sportlichen Gesichtspunkten ist es auch heute noch genußvoll und aufschlußreich, die hochklassigen Partien mit den aufschlußreichen Kommentaren Aljechins nachzuvollziehen. Dem Verlag ist zu danken, daß er sich entschlossen hat, dieses wichtige Buch, einen Klassiker der Turnierliteratur, neu aufzulegen.
Über die eröffnungstheoretische Entwicklung seit 1927 gibt der Artikel „Damals und heute" von Exweltmeister Dr. Euwe in dem ebenfalls neu aufgelegten Hauptwerk Dr. Aljechins „Das Großmeisterturnier New York 1924" Auskunft.
Berlin, im Februar 1982 Rudolf Teschner