Bővebb ismertető
VOM GARTEJí Das Nicht-Errechenbare Warum gibt es noch immer Menschen, die ohne ein Stück Gartenland nicht leben wollen, die sich mit mühseliger Gartenarbeit quálen, wenn andere in Ruhe ihren Feierabend genieöen? Diese und áhnliche Fragen ungártnerischer Menschen" lassen sich nur schwer beantworten, weil diese doch nicht begreifen, was uns an einem Garten Rraft gibt, uns Freude bereitet und was als idealer Wert des Nicht-Errechenbaren nur denen zu erkláren ist, bei denen eine solche (ideale) Begründung Verstándnis finden kann. Wer das Gefühl nicht kennt: gar nicht schnell genug wieder in seinen Garten zu kommen, um mit inniger Freude das Wachsen eines einzigen Tages festzustellen, um hier auf den Saatbeeten ein wenig nachzukratzen, ob nicht doch schon ein paar lichte Keime zu entdecken sind, sich an prallen Blütenknospen zu erfreuen oder noch schnell vor dem Abendessen das neue Erdbeerbeet umzugraben und pflanzfertig zu machen - wer dieses alles nicht fühlen kann, der wird sich zu Recht über die Gartenleute wundern. Mit uns aber geht die Freude an stillen Dingen auf Schritt und Tritt durch unsere Garten. Wir unterstehen nur noch dem Himmel, sind freie Menschen, und was von oben kommt, auch wenn es nicht immer Segen ist, das nehmen wir entgegen als Wesen der Natúr, zu der wir mit unserem Garten gehören. Vom Amsellied bis zur letzten Blüte, vom Unkengeláut im kleinen Gartenteich bis zum Tanz, der letzten Herbstmücken, vom Obstbaumschnitt an winterkahlen Zweigen bis zur frischen, selbsterzeugten sommerabendlichen Erdbeerbowle, vom Kinderspiel bis zur mühevollsten Gartenarbeit - das sind die Elemente, aus denen sich unser Gartenleben zusammensetzt. Es schafft uns neue Kraft für den Beruf und seine Mühen. Ganz gleich, wo jeder als kleines Rádchen im Getriebe auch den Tag für seinen Unterhalt zu nutzen hat: im Garten ist er König! Und darum gibt es immer Menschen, die ohne Gartenland nicht leben können. Im Garten finden sie ein stilles, bescheidenes Glück.