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Ersies Kapitel
Die Wundeiweli der Mathematik
Viele Menschen runzeln, wenn sie das Wort «Mathemaiik» hören, missbilligend die Siirn und denken unwillkürlich an die Lehrsiunden ihrer Schulzeit zurück, die es nicht vermochten, den tieferen Sinn dieses interessanten Gebiets in ihrem Kopf zu verankern. Und doch steckt die Mathemaiik so voller Geheimnisse, dass sich zu allen Zeiten die Denker mit ihr abgegeben und Werte geschaffen haben, deren Bedeutung gerade heute - im Zeitalter der Technik - nicht angezweifelt werden kann, denn die mathematischen Erkenntnisse und das daraus entstandene Formelwerk haben erheblichen Anteil am Gelingen vieler grosser Dinge.
Wir wollen uns an dieser Stelle jedoch nicht mit der wissenschaftlichen, sondern mit der amüsanten Seite der Mathematik beschäftigen, die ebensoviele Wunder birgt und immer neue Ueberraschungen offenbart.
Die unterhaltende «Mathematik für jedermann» erfreut sich seit Jahrhunderten in der ganzen Welt grösster Beliebtheit, die ihren sichtbaren Ausdruck in einer umfangreichen Literatur findet. Schon 1635 schrieb der Nürnberger Daniel Schwenter seine «Deliciae Physico-Mathernaticae» oder «Mathematische p-hilosophische Erquickstunden», und 1692 Hess der Pariser Jacques Ozanam seine «Récréations mathématiques et physiques» folgen. Der englische «Tom Tit» mit seinen fünfzig Auflagen ist im 19. Jahrhundert weltberühmt geworden, und die vielen späteren Werke in allen Sprachen beweisen die Unerschöpflichkeit dieses liebenswerten Gebiets, das unzähligen Menschen, die Freude am Enträtseln sinnvoller Geheimnisse haben, lehrreiche Kurzweil vermittelt.