Bővebb ismertető
Es gab einmal eine Zeit, da waren die Pferde so groß wie die Hunde. Das ist gut 60 Millionen Jahre her. Die hundsgroßen Pferde brauchten mindestens 30 Millionen Jahre, um sich bis zur Pony-Größe auszuwachsen. Von seiner Ur-Heimat Nordamerika (wo es später wieder ausstarb) wanderte dieses ponygroße Wildpferd über die damals noch bestehende Landbrücke nach Asien und wurde der Stammvater des goldbraunen mongolischen Steppenpferdes und des mausgrauen osteuropäischen »Tarpan«, auf die alle heute lebenden leichten Pferderassen zurückgehen. Aus dem Steppenpferd und dem Tarpan züchteten die Menschen nach und nach all die schönen und stolzen Pferderassen, die jahrtausendelang der kostbarste Besitz des Mannes waren: die feurigen Araber, Andalusier, Kabardiner, Vollblüter, Lippizaner und Trakehner, um nur einige aus einer unendlich großen, vielgestaltigen und buntfarbenen Herde edler Pferde zu nennen.
Steppenpferd und Tarpan waren auch die Väter all jener kleinen, unverwüstlichen Bauernpferde Asiens, Ost- und Nord-Europas, die als »Klepper« oder »Panje-Pferdchen« wegen ihrer Härte, Anspruchslosigkeit und Ausdauer seit jeher gerühmt werden. In der mongolischen Dsungerei leben heute noch ganze Herden wilder Steppenpferde, die ihren vorgeschichtlichen Ahnen fast aufs Haar gleichen. Sie werden etwa 1,30 Meter hoch (mit dem Stockmaß bis zum Widerrist gemessen) haben einen edlen Kopf, feurige Augen, trockene Gliedmaßen und eisenharte