Bővebb ismertető
Die Zahl der Schmalfilmamateure hat in den letzten Jahren Ausmaße angenommen, die im Rahmen aller freizeitgestaltenden Liebhabereien fast einzigartig dastehen dürften. Neuentwicklungen in der kinotechnischen Industrie, ständige Verbesserungen der Aufnahme- und Wiedergabegeräte und nicht zuletzt die immer erschwinglicher werdenden Preise für Apparate und Filmmaterial lassen vermuten, daß diese Liebhaberei auch künftig eine stetig wachsende Anhängerschaft in seinen Bann ziehen wird. Erfreulicherweise sind es Jugendliche, die einen großen Prozentsatz aller Filmbegeisterten ausmachen. Unterstützt durch die Schmalfilmfachgruppen des Deutschen Kulturbundes und durch Filmzirkel innerhalb der Jugendorganisationen und Betriebe erhält der Anfänger die Anleitung, die es ihm ermöglicht, ohne teures Lehrgeld allmählich zum Könner zu reifen. Die Stufenleiter des Amateurfilmschaffens besitzt viele Sprossen. Der neugebackene Filmer glaubt sich im siebten Himmel, wenn er sein erstes filmisches Produkt auf der Leinwand erlebt. Aber früher oder später sieht er dann einmal Filme von alten Hasen" und gelangt durch ehrliche Überlegungen zu der Feststellung, daß auch in der Laienkunst gewisse Gesetze befolgt werden müssen und der wilden, planlosen Drauflosfilmerei kein Lorbeerkranz winken kann. Und eines schönen Tages macht er auch mit dem Amateurtonfilm Bekanntschaft. Er wird bald erkennen, wie stark ein Film durch Beigabe von Musik und Sprache an Wert gewinnt und versuchen, auch diese Stufe zu erklimmen. Das Tonbandgerät, eines der vielen technischen Wunder unseres Jahrhunderts, gab dem Amateurfilmer den Weg frei zur Vertonung seiner Filme, gab ihm die Möglichkeiten zu neuem und interessanterem Schaffen. Bedauerlicherweise besteht in Filmamateurkreisen auch zum Teil heute noch die verbreitete Ansicht, der Tonfilm wäre ausschließlich Angelegenheit der Professionellen". Man glaubt, nur den Berufsleuten stünden technische Einrichtungen und Erfahrungen zur Ver-