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Sie drücken auf den Knopf, alles andere besorgen wir!"Dieser Ausspruch war einmal das Hauptmotiv einer geschäfts-tüchtigen Fotoindustrie. Wir sind jedoch der Auffassung, daßmit dem Knipsen allein die Betätigung für einen wirklichenFotoliebhaber nicht erschöpft sein kann. Die Beschäftigung inder Dunkelkammer, die Freude am Gestalten des eigenenLichtbildes das erst macht wirkliche fotografische Arbeitaus. Manchen hat davon die Befürchtung abgehalten, daß erdies ja doch nicht könnte".Es soll daher Aufgabe des vorliegenden FOTORAT-Heftessein, diese Befürchtungen zu zerstreuen. Der Fotofreund wirdsehen, daß die aufgewendete Mühe sich reichlich lohnt, wennsich die ersten Erfolge zeigen. Eine Voraussetzung gilt es da-bei allerdings zu beachten: der Umgang mit fotografischemMaterial und Chemikalien erfordert eine gewisse Sorgfalt,ohne diese kann es leicht Enttäuschungen geben. Möge dieserFOTORAT allen, die sich der Dunkelkammerarbeit zuwenden,zu einem erfolgreichen Gelingen verhelfen./. Qleg,atLae,iitiüielduii(j,Zur EinführungEhe wir mit der praktischen Arbeit beginnen, wollen wir unsganz kurz einen Überblick verschaffen, in welcher Weise dieVerarbeitung von fotografischem Material erfolgt. Damit auchder Fotofreund, dem die Grundlagen des fotografischen Pro-zesses nicht geläufig sind, mühelos folgen kann, wollen wirauf graue Theorie", soweit es geht, verzichten.Jedes Fotomaterial gleichgültig, ob Film, Platte oderPapier enthält als wichtigsten Bestandteil die lichtemp-findliche Schicht. Diese ist den jeweiligen Erfordernissen be-züglich ihrer Eigenschaften angepaßt und enthält zwei Haupt-bestandteile: ein Silbersalz und Gelatine als dazugehörigeTrägersubstanz.Durch die Einwirkung des Lichtes erfährt die Silberverbin-dung eine zunächst nicht sichtbare Veränderung. Erst die