Bővebb ismertető
Unverkennbar ist das Bestreben, in Wissenschaft und Technik die Kamera in einem Umfang einzusetzen, der vor einigen Jahrzehnten noch nicht zu ahnen war.
Hier erhebt sich zunächst einmal die Frage, welcher Kameratyp geeignet sei, dem Wunsch nach universeller Anwendungsmöglichkeit am weitesten entgegenzukommen, ohne daß Kompromisse zu schließen wären. Und die gleiche Frage erhebt sich hinsichtlich des Kameratyps, wo es darum geht, in Wissenschaft und Technik eine Kamera einzusetzen, die bei geringstem Aufwand optimale Ergebnisse liefert.
Die bisherige Erfahrung und Entwicklung haben gelehrt, daß es die Kleinkamera ist, die hier mit weitem Vorsprung herrscht — und vor allem der Typ der einäugigen Kleinbild-Spiegelreflexkamera, wie er in der EXAKTA VarexVX vorliegt. Außer in der Möglichkeit, ein relativ billiges Aufnahmematerial verwenden zu können (Reihenaufnahmen) und mit kürzesten Belichtungszeiten zu arbeiten, liegt die Überlegenheit dieses Kameratyps vor allem darin, daß das Spiegelreflexsystem in Verbindung mit verschiedenen äußerst zweckentsprechenden Suchern mühelos alle nur denkbaren Gegenstandsentfernungen beherrscht, auch dort noch, wo der gekoppelte Entfernungsmesser längst versagt. Dies nur als Beispiel. —
Im Rahmen des vorliegenden Buches werden zwei der wissenschaftlichen und technischen Einsatzmöglichkeiten der EXAKTA-Modelle behandelt: die »Makro-und die Mikrofotografie«.
Es wäre ein müßiges Beginnen, im Rahmen der vorliegenden Einführung auf den gesamten Buchinhalt eingehen zu wollen. Nur auf zwei Tatsachen sei hingewiesen, die auch hier die Überlegenheit des Spiegelreflexsystems zeigen. Mit einigen wenigen Zusatzgeräten läßt sich die EXAKTA in eine mikrofotografische Aufsetzkamera verwandeln, die sich mit e i n e m Handgriff auf einem Mikroskop befestigen läßt und das bequeme Herstellen von Makro- und Mikroaufnahmen gestattet. Da die Kamera Verschluß und Sucher in sich trägt, sind diese nicht als Zusatzgeräte erforderlich. Die starre Verbindung von EXAKTA und Mikroskop aber gewährleistet eine so hohe Präzision der Strahlenführung, wie sie früher kaum zu erreichen war, als man die Mikrokamera getrennt vom Mikroskop aufstellte.
Der Verfasser des vorliegenden Buches, Dipl.-Optiker Georg Fiedler, widmet sich vor allem praktisch seit Jahrzehnten der Makro- und Mikrofotografie und ging schon vor vielen Jahren zur Kleinbild-Mikrofotografie über. Dies birgt für den Leser die Gewißheit, daß er im Buch wirklich nur Wissen aus Erfahrung findet.
Jedoch: ganz ohne Theorie ist auch hier ein wirkliches Verstehen unmöglich.
KarlRichard Schimmrich