Bővebb ismertető
EinieifungDer Fischfang mit der künstlichen Fiiege ist keineswegs ein erst in der Neuzeit entdeckter Sport, ist auch nicht aus England zu uns herübergekommen, sondern seit vielen Jahrhunderten in Deutsch-land bekannt. Es ware auch verwunderlich, wenn die Menschen früherer Zeiten, die im allgemeinen sicher bessere Naturbeob-achter waren als wir Kinder der Neuzeit, nicht auf den Gedanken verfallen waren, eine Hühnerfeder um den Hakenschaft zu win-den und mit dieser Federangel" (Wolfram v. Eschenbach, um 1200) ihr Heil auf Forellen und Aschen zu versuchen. Wenn aus jenen Zeiten auch nur schwache Kundé zu uns gedrun-gen ist, so dürfen wir doch annehmen, daB schon der mittelalter-liche Sporifreund seine Sorgen um die richtige Fiiege und die beste Rute hatte, und dafi er dem Zauber des rinnenden Wassers mit Haut und Haar verfallen war, ist kaum zu bezweifeln. Aber von jenen altén Zeiten her ist nicht nur viel Wasser den Berg hinabgelaufen, sondern hat sich auch ein bedeutsamer Wan-del an fischereilicher Technik und damit am Gerat vollzogen. Und nicht nur daran.Vor allém soll hier einmal festgestellt werden, dafl Flugangeln heute kein Kavaliersport mehr ist, wenn es natürlich auch als sol-cher mit kostbarem Gerat und ausschliefilich auf Salmoniden be-trieben werden kann.Mit Fluggerten, deren Spitze aus einfachem Wurzelbambus be-steht, lassen sich Turniererfolge erzielen, die den mit teuerstem Gerat erreichten Ergebnissen kaum nachstehen. überdies ist die Zahl der nicht zu den Salmoniden zahlenden Schuppentráger, die mit der Fiiege erbeutet werden können, weit höher als im allgemeinen angenommen wird.So ist Fliegenfischen heute nur noch eine Angelmethode unter anderen. Es sollte und könnte es jedenfalls sein, und seine An-hanger brauchen keineswegs weite Reisen zu machen, um dieser fraglos herrlichsten aller Angelarten huldigen zu können. Dies zu zeigen ist der Hauptzweck dieses Buches und mir Herzens-