Bővebb ismertető
I>ie Tat von 1 Imiin HassDieses Buch handelt von den Wundern und Gefahren des Meeres. Und wenn man, wie ich, achtmal den altén Glóbus umschippert hat, kennt man die Welt und das Meer. Was mich auf meinen Fahrten immer wieder besonders überrascht hat, waren die Unterwassergarten der Tiefsee. Wie verlangt es da einen Seemann, in dieses Paradies hinabzusteigen mit seiner Farbenpracht, seinen Korallenblumen und den vielen bunten Fischen! Aber der Hüter dieses Paradieses ist der Hai, der Cerberus des Meeres. Es gibt wohl keinen, der dieses Biest mehr fürchtet als der Seemann. Infolgedessen ist es immer bei der Sehnsucht geblieben. Wohl habe ich viele Taucher kennengelernt, die mit den raffiniertesten Mitteln der Technik hinabgestiegen sind. Aber durch diese technischen Mittel ist man nicht in der Lage, die Tiere in ihrer gewohnten natürlichen Lebensart zu beobachten und mit ihnen vertraut zu werden, da sie vor dem Ungeheuer Mensch flüchten. Ich habe auch die Bekanntschaft des berühmten Unterwasserforschers Dr. William Beebe gemacht und ihn auf den Bermudas, der Statte seiner Tiefseeforschungen, besucht. Ich habe auch einige seiner Unterwasseraufnahmen kennengelernt, die aber leider alle sehr verschwommen waren, da man bis heute noch nicht so weit war, gute und echte Unterwasseraufnahmen herzustellen. Alles, was man námlich an Unterwasseraufnahmen gebracht hat, war in Aquarien gestellt. Wie grófi war da mein Erstaunen und meine Uberraschung, als ich eines Tages mit dem jungen Studenten Hans Hass zusammentraf, der ohneTauchhelm und Technik wie ein Fisch unter Fischen in diese Wunderwelt hinabgestiegen ist. Eine tapfere Tat, die nur der beurteilen kann, der die Gefahren des Meeres aus eigener An-schauung kennt. Von dem vielen, was ich gesehen habe, hat mich noch nie etwas so in Erstaunen gesetzt wie seine fotografische Leistung und sein fotografischer Erfolg unter Wasser. Was bisher von vielen Forschern als unmöglich betrachtet wurde, hat Hans Hass in einer überraschenden Vollkommenheit gelöst. Jeder Seemann hat aus jener unvorstellbaren Wunderwelt des Meeres Dokumente an Land bringen wollen, um seine Berichte glaubhaft zu machen. Aber bisher vergeblich! Jetzt erst werden die bisher als Seemannslatein angesehenen Wundererzahlungen durch die Fotos von Hass auch dem stárksten Zweifler zur anschaulichen Wirklichkeit. Eg ist mir ein Bedürfnis, diesen jungen Unterwasserhelden, der ungeachtet der Gefahren durch Haie, Polypen und Teufelsfische nach unseren Seemanns-begriffen das Schönste zutage gefördert hat und der das Vorbild des gröfitcn Mutes und der gröfiten Unerschrockenheit gegeben hat, zu seinem grófién Erfolg zu be-glückwünschen.Mögen die Leser des Buches diesem jungen Unterwasserpionier so Freund werden, wie ich oller Seemann es ihm geworden bin.