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Hobbi

Fotojahrbuch International 1980/81 [antikvár]

Fotojahrbuch International 1980/81 [antikvár]

 
Etappen des Sieges Vor 35 Jahren erstürmten sowjetische Soldaten die letzten Schlupfwinkel der deutschen Faschisten in Berlin: mit dem Siegesfeuerwerk in Moskau begann die längste Friedensperiode dieses Jahrhunderts in Europa. Knapp vier Jahre vorher, am Morgen des 22. Juni 1941, hörte das Sowjetvolk das kaum Faßbare aus den Lautsprechern: Hitlerdeutschland war vertragsbrüchig geworden. Städte und Dörfer Bjelorußlands und der Ukraine gingen als erste in Flammen auf, und von Tag zu Tag fraß sich der faschistische Raubkrieg tiefer in...
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Etappen des Sieges Vor 35 Jahren erstürmten sowjetische Soldaten die letzten Schlupfwinkel der deutschen Faschisten in Berlin: mit dem Siegesfeuerwerk in Moskau begann die längste Friedensperiode dieses Jahrhunderts in Europa. Knapp vier Jahre vorher, am Morgen des 22. Juni 1941, hörte das Sowjetvolk das kaum Faßbare aus den Lautsprechern: Hitlerdeutschland war vertragsbrüchig geworden. Städte und Dörfer Bjelorußlands und der Ukraine gingen als erste in Flammen auf, und von Tag zu Tag fraß sich der faschistische Raubkrieg tiefer in das Land, unterbrach und zerstörte das friedliche Aufbauwerk. Für die Menschen des ersten sozialistischen Staates auf der Erde begann das Furchtbarste, was Menschen treffen kann. Alles Geplante, alles Geschaffene, alles Leben schien in der Sinnlosigkeit des Infernos unterzugehen. Bei allem Entsetzlichem, trotz aller Verzweiflung: nicht nur von Entsetzen und Verzweifeln vernahm die Menschheit aus dem gequälten Land, Da hielt sich eine Zitadelle, über Tage, über Wochen. Da suchten und fanden sich Versprengte, bildeten neue Einheiten, machten das besetzte Land zur Front. Da griffen Frauen und Alte zu den Waffen der Umgekommenen, verteidigten das Dorf, den Wald, die Kinder. Die modernste Kriegsmaschinerie der Welt kam nicht nach Moskau, konnte um Leningrad, wie grausam auch immer, nur noch einen Blockadering schließen und verlor bei Stalingrad und Kursk endgültig den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Das ganze Land stellte sich mit all seinen materiellen und moralischen Potenzen dem Aggressor entgegen; der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion endete nicht mit der Befreiung der eigenen Völker, sondern erst dort, von wo aus der Wahnsinn seinen Anfang genommen. Von allen Etappen dieses opferreichen Ringens gibt es ungezählte mahnende Zeugnisse. Zu den ergreifendsten, weil unmittelbarsten, gehören die fotografischen Dokumente sowjetischer Frontkorrespondenten. Diese Frauen und Männer waren in erster Linie Soldaten, In den Einheiten der Armee, bei den Partisanen oder im Hinterland. Sie halfen bei der Verteidigung ihres Landes, aber neben der Waffe trugen sie die Kamera. Ihr fotografisches Können erwies sich rasch als ebenso wirksam wie ihr militärisches. Die direkten Bilder vom Entsetzlichen oder Hoffnungsvollen erhöhte die Widerstandskraft ihrer Mitbürger, machten für alle Welt das Lügengespinst des Feindes durchschaubar und den Blick frei für Menschenleid und Menschlichkeit. Heute zählen diese Dokumente auch längst zum Wertvollsten, was in der geschichtlichen Entwicklung der Fotografie geleistet wurde. Die Namen vieler ihrer Autoren sind weit über die Grenzen der UdSSR hinaus bekannt, sie nehmen unter den engagierten, parteilichen Chronisten einen ehrenvollen Platz ein. Aber der Wert ihrer Bilder ist natürlich nicht allein ein fotohistorischer. Sie haben eine ungeminderte Aktualität, bis in unsere Tage hinein. Mehr noch: gerade In unserer Zelt. Im weltweiten Ringen um'Völkerverständigung und Abrüstung unterstützen sie die Friedensinitiative des Soziallsmus auf nachhaltige Weise. Sie legen unbestechlich und offen dar, was Imperialistische Demagogie zuzudecken sucht. Sie dokumentieren mit ergreifenden Ausschnitten, daß es zum friedlichen Miteinander der Völker keine ver- nünftige Alternative gibt. Und sie erinnern nachdrücklich daran, daß die Etappen des opferreichen Ringens der Sowjetunion gegen den faschistischen Eindringling Etappen des Sieges über den Feind der Menschheit waren. Alfred Neumann

Termékadatok

Cím: Fotojahrbuch International 1980/81 [antikvár]
Kiadó: VEB Fotokinoverlag
Kötés: Vászon
Méret: 250 mm x 310 mm
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