Bővebb ismertető
über das BuchStofftiere, Holztiere, Plastiktiere, Tiere aus Stein, lebendige Tiere -sind Tiere Spielgeräte wie Bausteine und Spielautos? Diese Einstellung wäre für die Kinder und für die armen Geschöpfe gleichermaßen fatal. Dennoch haben Tiere ihren legitimen Platz in der Familie und im Kinderzimmer. - Noch zu Großmutters Zeiten wuchsen Kinder ganz selbstverständlich mit Tieren auf, denn diese waren Bestandteil der Großfamilie.In unseren Großstadtwohnungen ist der ganze lebendig-kreatür-liche Rahmen von damals weggefallen. Der Mensch wurde seinem natürlichen Ursprung entfremdet und betrachtet sich selbst bald nur noch als funktionierendes Ding. Doch ist es für das leibliche und seelische Wohl von zentraler Bedeutung, daß der Mensch zurückfindet zur Ursprünglichkeit des Lebendigen, wovon er ja ein Teil ist.Das Haustier ist ein Weg dazu. Da es hier jedoch ohne Grundkenntnisse nicht geht, berichten in diesem Taschenbuch zwei bekannte und kompetente Autoren über Tiere als Arbeitsgefährten, als Hausgenossen und als Hilfsmittel der Psychotherapie. Sie gehen dabei bis in die konkrete Frage: Welches Tier in welcher Lebenssituation für welches Kind?VorwortMensch und Tier gehören zusammen - das ist gelebte Wirklichkeit in Millionen von Familien, in denen Kinder mit den geliebten Gefährten aus dem Tierreich heranwachsen und so im Miteinander von Mensch und Tier das Trennende und das Verbindende der Mitgeschöpfe erfahren. Aber oft bleibt die Verbindung mit dem Tier weniger greifbare Wirklichkeit als vielmehr ein Traum, ein Wunschbild, ein Märchen oder eine Begegnung im Bereich der Bilderbücher und Tiergeschichten. Oft auch stehen dem Wunsch nach enger und direkter Gemeinschaft Bedenken gegenüber: Bestehen nicht gesundheitliche Gefahren, die es angeraten erscheinen lassen, das Kind vom Tier entfernt zu halten? Sind nicht die Verpflichtungen, die eine Familie mit einem Haustier übernimmt, größer als der mögliche Gewinn aus dem Umgang mit ihm? Und schließlich - ein Gesichtspunkt, der gerade in unserer Zeit sehr nahe liegt ist es nicht im Sinne des neuen ökologischen Umweltbewußtseins viel besser, die Tiere in ihrer arteigenen Umgebung zu erhalten und die im Grunde ganz unnatürliche Wohn- und Lebensgemeinschaft zwischen Mensch und Tier aufzugeben?Die moderne Verhaltensforschung erlaubt neue Einsichten in das Wesen der Haustiere und ihr Verhalten, in ihre Eignung als Gefährten des Menschen und in ihre Ansprüche an ihn. Die moderne Kinderpsychologie andererseits sieht deutlicher als je zuvor, welche seelischen Grundbedürfnisse bei Kindern und bei Erwachsenen von tierischen Hausgenossen angesprochen werden. Vor allem weiß die Tiefenpsychologie heute von der Wirklichkeit des Tieres als unverzichtbarem Bild und Symbol unseres eigenen Seelenlebens und kann davon ableiten, welche Bedeutung für das Heranwachsen von Jugendlichen in der Begegnung mit erträumten und realen Tiergestalten liegen kann.Aus der kinderpsychotherapeutischen Erfahrung, aus dem Umgang mit Jugendlichen, aus der Auswertung zahlloser Tests und Therapiestunden sowie aus dem täglichen Umgang mit Familiennöten und Familienfreuden, die mit den geliebten