Bővebb ismertető
I, i'/l j! I !,ililip i ;i' rIpVORWORTDer Garten als schöne und gesunde Freizeitbeschäftigung: Kaum jemals war das Interesse daran so groß wie heute. Und dementsprechend groß ist auch das Angebot an Gartenbüchern. Es reicht vom farbenprächtigen Bildband, der in erster Linie zeigt, wie eine bestimmte Pflanze aussieht, bis zum hochspezialisierten Gartenbaulexikon, das in gedrängter Form sämdiche Begriffe dieses weitverzweigten Gebietes umreißt, ohne daß der Nichtfachmann großen praktischen Nutzen davon hätte.In Mehr Freude am Garten" soll der Hobbygärtner - egal ob er noch am Anfang steht oder schon weiter fortgeschritten ist - all das finden, was er wissen muß, wenn er einen Baum setzt, einen Strauch schneidet, den Gemüsegarten anlegt, Blumen pflanzt, wenn er einen Komposthaufen aufschichtet, von einer Zimmerpflanze Kopfstecklinge abnimmt oder einen Kaktus pfropft. Kurzum: Alle Arbeiten beim Gärtnern im Freien wie im Haus werden hier klar und verständlich beschrieben und ebenso klar und einprägsam Schritt für Schritt im Bild wiedergegeben.Das vor allem ist es, was diesen Band von anderen Gartenbüchern unterscheidet. Daß außerdem auch viele Pflanzen in schönen Farbfotos gezeigt werden, ist eigendich selbstverständlich. Aber fast noch wichtiger sind die übersichtlichen Pflanzentabellen, die nahezu jedes Kapitel begleiten. Hier werden die Pflanzen aufgeführt, die besonders empfehlenswert sind und in unserem Klima gut gedeihen.Die Tabellen enthalten neben der Beschreibung der Pflanzen Angaben über ihre Größe und Breite, wie man sie pflanzt und pflegt, wie man sie schneidet, ob sie im "Winter geschützt werden müssen oder nicht, wie man sie vermehrt, welche Sorten in welchen Farben blühen und wann, welchen Boden sie brauchen und ob sie Sonne oder Schatten haben wollen, wie man sie düngt und gießt und anderes mehr.Die Pflanzen in den Tabellen sind meist alphabetisch nach ihrem botanischen Namen geordnet. Das hat seinen praktischen Grund: In Baumschul- und Staudenkatalogen sowie in Fachbüchern werden stets diese wissenschafdichen und nicht die deutschen Namen verwendet, und auch in Gärtnereien und Blumengeschäften kommt man, wenn man den Fachausdruck benützt, meist rascher ans Ziel - besonders dann, wenn man etwas Ausgefallenes sucht.Der botanische Name ist eindeutig. Für viele Pflanzen gibt es zwareinen volkstümlichen deutschen Namen, doch ist der von Gegend zu Gegend oft verschieden. Auch gibt es oft nur für den Gattungsnamen eine deutsche Entsprechung, während die Arten nicht mehr näher bezeichnet sind. Bei den Sorten schließlich tauchen überhaupt keine volkstümlichen Bezeichnungen mehr auf.Man wird sich schnell an diese Anordnung gewöhnen, zumal das ausführliche Register auch die deutschen Namen und entsprechende Verweise enthält. Lediglich die Kapitel über Bäume, Heckenpflanzen, Obst und Gemüse, wo sich der deutsche Name überall durchgesetzt hat, sind dann auch nicht nach den botanischen Namen geordnet; doch werden diese selbstverständUch aufgeführt.Der wissenschaftliche Name einer Pflanze geht entweder auf das Griechische oder Lateinische (gelegentlich auch auf das Arabische) zurück und setzt sich aus Gattungs- und Artname zusammen. Zur näheren Bestimmung der Pflanze tritt ein weiteres Wortelement, der Sortenname, hinzu, der stets in einfacher Anführung geschrieben wird und entweder eine Eigenschaft der Pflanze näher erläutert oder auf den Züchter, das Herkunftsland usw. hinweist. Zum Beispiel; Con-vallaria majalis 'Grandiflora'. Convallaria, der Gattungsname, ist lateinisch und bedeutet Lilie der Täler", der Artname majalis heißt im Mai blühend", und 'Grandiflora', der Sortenname, besagt, daß diese Sorte besonders große Blüten trägt.Gelegentlich steht hinter dem botanischen Namen noch var. Dies ist die Abkürzung für varietas - Varietät, Abart, Spielart - und bedeutet, daß die Art von ihrer ursprünglichen Form etwas abweicht.Ein X-Zeichen zwischen zwei botanischen Namen weist darauf hin, daß zwei Arten miteinander gekreuzt wurden. Beispiel: Forsythia x intermedia {= Forsythia suspensa x Forsythia viridissima).Nach der Abkürzung syn. (Synonym) folgt stets der frühere, häufig sogar bekanntere botanische Name einer Pflanze, der jedoch aufgrund neuerer Forschungsergebnisse seine Gültigkeit verloren hat.In jedem Kapitel findet man auch einen Abschnitt über Pflanzenkrankheiten und -Schädlinge. In übersichtlicher, tabellarischer Form werden die Schäden, ihre Ursachen und Möglichkeiten der Abhilfe aufgezeichnet.Mit Hilfe dieser Beschreibungen - und mit Hilfe der bunten Abbildungen ab Seite 574 - kann man Krankheiten und Schädlinge ohne weiteres erkennen und erfolgreich bekämpfen. In der Tabelle sind meist nur die chemischen Wirkstoffe genannt. Eine Liste der Handelsnamen findet man ab Seite 599. Ein kleiner Ring neben einem Wirkstoff bedeutet, daß es diesen nur in der Bundesrepublik Deutschland gibt, ein Sternchen, daß er nur in der Schweiz zu haben ist.