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Hobbi

Eberhard Neisser - Hufe im Sand [antikvár]
 
Das Pferd und die Gesellschaft Es fällt schwer, den Zeitpunkt zu bestimmen, in dem sich in grauer Vorzeit Mensch und Pferd erstmals begegneten. Als sich ihre Wege im Quartär, den Eiszeiten und der Nacheiszeit an verschiedenen Stellen unseres Planeten kreuzten, war die Variation der Typen und Formen gering und beide Arten suchten zwei Grundbedingungen des Lebens zu erfüllen: Ernährung und Fortpflanzung. Mit der Entwicklung des Menschen vom Sammler zum Jäger und der Herausbildung verschiedener Formen der Jagd wird auch das Pferd zu...
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Das Pferd und die Gesellschaft Es fällt schwer, den Zeitpunkt zu bestimmen, in dem sich in grauer Vorzeit Mensch und Pferd erstmals begegneten. Als sich ihre Wege im Quartär, den Eiszeiten und der Nacheiszeit an verschiedenen Stellen unseres Planeten kreuzten, war die Variation der Typen und Formen gering und beide Arten suchten zwei Grundbedingungen des Lebens zu erfüllen: Ernährung und Fortpflanzung. Mit der Entwicklung des Menschen vom Sammler zum Jäger und der Herausbildung verschiedener Formen der Jagd wird auch das Pferd zu einem Beutetier des Menschen. Knochenfunde beweisen, daß es in großer Zahl bejagt, erbeutet und verzehrt worden ist. Über Felshänge in todbringende Schluchten getrieben, in Gruben gefangen oder auch in späterer Zeit mit primitiven Werkzeugen erlegt, ist das Pferd, nicht zuletzt als Folge seiner relativen Wehrlosigkeit, ein wesentliches Objekt der Jagd. Der Zeitraum für diese Form des „Zusammenlebens" überspannt Jahrhunderttausende. Sie währt unseres Wissens von den ältesten Menschen, die auf Djawa oder in China bzw. in Mitteleuropa lebten bis zum Abschluß der Domestikation und damit zum Übergang zu anderen Nutzungsformen. Es mögen die Zeiträume von der Älteren Altsteinzeit, dem Alt-paläolithikum, etwa 592000 bis 429000 Jahre vor der Gegenwart, bis zur Jungsteinzeit, dem Neolithikum, die vor etwa 5000 Jahren endete, gewesen sein. Die Domestikation des Pferdes erfolgt, aus welchen Gründen auch immer, relativ spät, und der Mensch verfügt bereits über Erfahrungen in der Haldmg und Nutzung von anderen Tieren, als er diese Wildart stärker an sich koppelt. Der Sinn dürfte auch beim Pferd vor allem in der Nutzung als Fleischlieferant gelegen haben. Das in den Hausstand überführte Wildpferd unterschied sich ganz wesentlich von unseren, über Kulturrassen zu einer Vielzahl von eigenständigen Typen entwickelten Pferdepopulationen. Zwar haben in der Vorzeit auf den Gebieten Asiens und Europas mehrere Unterarten des Wildpferdes gelebt, sie gingen jedoch alle auf die gleiche Stammform zurück, so daß unsere Pferde monophyletischer Herkunft sind. Als Stammform ist das Asiatische Wildpferd, Equuspr^ewalskii, anzusehen. Heute gilt das Urwildpferd in seiner Heimat als ausgestorben. Die Informationen und Ansichten über noch vorhandene Reste eines Urwildpferdbestandes in der Mongolei sind widersprüchlich. Als gesichert kaim, im Gegensatz hierzu, die Zucht von Urwildpferden in Zoologischen Gärten angesehen werden. Inwieweit es möglich sein wird, der Nachwelt Wildpferde in ihrer Urform nicht nur in

Termékadatok

Cím: Hufe im Sand [antikvár]
Szerző: Eberhard Neisser Hans-Joachim Schwark
Kiadó: A. Ziemsen Verlag
Kötés: Vászon
Méret: 170 mm x 240 mm
Eberhard Neisser művei
Hans-Joachim Schwark művei
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