Bővebb ismertető
Vorwort zur fünften Auflage
Fast 24 Jahre sind nach Abschluß des Manuskripts zur ersten Auflage vergangen. Schien es noch 1960 möglich, ja ratsam, die zweite Auflage als unveränderten Neudruck herauszubringen, so haben seither die Ergebnisse zahlreicher anderer Forscher wie auch die eigene Weiterarbeit unsere Kenntnisse derart erweitert, ergänzt und auch korrigiert, daß eine Neubearbeitung unumgängHch war. Die hierzu nötige Zeit aber fehlte dem Autor so sehr, daß sein Verleger schon schier verzweifeln wollte. Diesem für seine immer wieder bewiesene Geduld und für seine Nachsicht mit heiligsten und doch immer wieder gebrochenen Schwüren zu danken, ist mir daher erstes und aufrichtiges Bedürfnis.
Der Max-Planck-Gesellschaft danke ich für die Errichtung einer eigenen Forschungsstelle, die als Arbeitsgruppe des Max-Planck-Instituts für Verhaltensphysiologie 1960 ganz nach eigenen Plänen auf Reservegelände des Zoologischen Gartens Wuppertal errichtet wurde. Hier konnte ich zahlreiche weitere Katzen-und Schleichkatzenarten unter wesentlich verbesserten Bedingungen halten und untersuchen.
Dr. Th. Reed und Dr. J. Eisenberg ermöglichten und unterstützten in großzügiger Weise vergleichende Untersuchungen an der kostbaren Schleichkatzensammlung des National Zoological Park, Washington B.C. Die Smithsonian Institution, Washington D.C., die Max-Planck-Gesellschaft und der World Wildlife Fund förderten Reisen in die Naturschutzgebiete von Afrika, Bangladesh, Indien, Malaysia, Thailand und Sri Lanka, die mir einen Eindruck vom Freilandverhalten der großen Katzen und auch einiger Kleinraubtiere vermittelten.
Fünfmal (1962-1977) konnte ich die Leopard-Löwe-Kreuzungen im Han-shin-Park-Zoo in Japan in verschiedenen Entwicklungsstadien ausführlich beobachten, beim zweiten Besuch auch die inzwischen neuentdeckte Katzenart PWo-nailurus (Mayailurus) iriomotensis Imaizumi 1967 kennenlernen. Viermal besuchte ich die Insel Iriomote, regte zu Felduntersuchungen über Freilandverhalten und Ökologie der Katze an und beriet Dr. Imaizumi und seine Mitarbeiter. Für großzügige Unterstützung habe ich Dr. H. Doi, T. Inoue, S. Tanaka und Dr. K. Akaki t, alle Hanshin-Park-Zoo, Dr. Y. Imaizumi, National Science Museum Tokio, und der National Geographie Society, Washington D.C., zu danken.
So ist das Buch auf mehr als den doppelten Umfang angeschwollen. Obwohl nach wie vor das Verhalten der Hauskatze Hauptthema geblieben ist, nehmen vergleichende Darstellungen einen breiteren Raum ein und ermöghchen besser als zuvor, die wahrscheinliche phylogenetische Entwicklung einzelner Verhaltenssysteme zu verfolgen.
Außer den bereits oben und im Vorwort zur ersten Auflage genannten Personen und Institutionen habe ich für verschiedenste Arten der Unterstützung besonders zu danken: