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Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht zu den vielen Mühseligkeiten des Lehens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.KANTDie Welt ist so, wie man sie sieht, beziehungsweise - wie man sie sehen will. Schuld ist der Mensch selbst, wenn er sich und seine Mitmenschen der Freude beraubt, indem er nur das Triste, das Makabre unseres Daseins zu sehen und zu registrieren pflegt, wenn er an den heiteren, erfreuenden Erscheinungen - mögen diese noch so klein sein - mit geschlossenen Augen vorübergeht.Diese Mißachtung des Heiteren offenbart sich beispielhaft in der neuzeitlichen Photographie. Zugegeben - der Blick des Photographieren-den ist allgemein profunder geworden. Er bleibt nicht an der Oberfläche des Objektes oder des Vorganges haften, sondern will auch geistige Realitäten erschließen, die hinter dieser Oberfläche verborgen sind. Doch bringt die humorlose Gründlichkeit, mit der dies geschieht, eine deprimierende Freudlosigkeit mit sich. Dabei ist die Sehnsucht nach Freude und Heiterkeit durchaus nicht geringer geworden, sie ist viel-